Natürliche Produkte als OPC-Quelle: Welche gibt es?

Natuerliche Produkte als OPC Quelle

Der Begriff "Traubenkernextrakt" impliziert bereits, dass OPC aus natürlichen Quellen stammt. Folglich ist es nicht so überraschend, dass sich OPC natürlich auch in diversen Lebensmitteln wiederfinden lässt. Der Wunderstoff ließe sich folglich relativ einfach in die eigene Ernährung einbinden. Nachfolgend sollen die bekanntesten Lebensmittel mit nennenswertem OPC-Gehalt einmal auf ihren tatsächlich OPC-Anteil hin beleuchtet werden. Vielleicht werden Sie so feststellen, dass Sie zumindest eine kleinere Menge OPC sowieso schon über Ihre eigene Ernährung zu sich nehmen!

Woher stammt OPC?

Bevor wir uns den einzelnen Produkten widmen, macht es Sinn sich kurz den Ursprüngen von OPC zu widmen. Getreu des Namens wird dieses über verschiedene Herstellungsverfahren aus Traubenkernen und Pinienrinde gewonnen. Weil es bei der Verarbeitung zu anderen Lebensmitteln als Abfallprodukt klassifiziert wird, also nicht separat weiter in der Produktionskette verwendet wird, ist die Gewinnung von OPC nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch als positiv zu deuten.

Traubenkernextrakt in der Produktionskette fuer Wein

Am besten lässt sich das einmal an einem Beispiel aus der Praxis erklären. Wein wird bekanntlich aus Trauben beziehungsweise ihrem Saft hergestellt. Was sich in einer Flasche Wein aber natürlich nicht finden lässt, sind die Kerne der Trauben - welche somit zu einem Abfallprodukt werden, weil sie für die Weinherstellung keine Bedeutung mehr haben. Genau sie sind es aber, aus welchen OPC gewonnen werden kann. Das ehemalige "Abfallprodukt" ist also gar kein solches, wenn die Traubenkerne einfach an anderer Stelle verarbeitet werden. Nicht nur reduzieren sich damit die Abfälle, zugleich ergeben sich somit wirtschaftliche Vorteile, während sogar noch die Umwelt geschont wird.

Damit das gelingt müssen die Kerne aus diesem Beispiel anschließend gründlich getrocknet und schließlich kalt gepresst werden, wodurch wiederum das Traubenkernöl entsteht - solche Produkte können auch im Handel erworben werden. Noch wichtiger sind aber Rückstände, die bei der Gewinnung dieses Öls entstehen, wobei es sich dann wiederum quasi um ein neues "Abfallprodukt" handelt. Werden die Schalen der Traubenkerne, welche selbst beim Öl keine Rolle spielen, nun gründlich gemahlen, entsteht das Traubenkernmehl. Dieses weist sogar einen noch höheren OPC-Anteil auf und wird unter anderem in Kapseln, nach weiterer Verarbeitung, eingesetzt.

Welche natürlichen Quellen haben nachweislich einen OPC-Gehalt?

Die nachfolgenden Lebensmittel und Produkte weisen zwar einen OPC-Gehalt auf, dieser ist meist aber nicht hochdosiert genug, um einen typischen täglichen Bedarf zwischen 250 und 500 mg vollständig zu decken. Deshalb sind diese Produkte vor allem als eine Ergänzung zu verstehen, wenn Sie abseits der OPC-Produkte noch auf eine OPC-haltige Ernährung achten möchten.

Natürliche Lebensmittel müssen weder exotisch noch kostspielig sein, um einen OPC-Gehalt vorweisen zu können. Dennoch ist OPC in vielen Kreisen immer noch so unbekannt, dass selbst Händler und Hersteller kaum darauf hinweisen. Viele Produkte enthalten außerdem OPC, aber nur in so geringen Mengen, dass dieser kaum erwähnenswert ist. Wir haben uns stattdessen einmal die Lebensmittel näher angeschaut, die tatsächlich zumindest einen verhältnismäßig hohen Gehalt gegenüber anderen Lebensmitteln vorweisen.

Den Spitzenreiter kennen Sie bereits aus dem obigen Beispiel, das ist nämlich der Rotwein, der pro 100 ml auf einen OPC Gehalt von immerhin 46 mg kommt. Weil Sie natürlich nicht eine ganze Flasche pro Tag leeren können, um auf Ihren Tagesbedarf OPC zu kommen, stellt dieser keine wirkliche Alternative innerhalb einer Ernährungsumstellung dar. Es ist aber sicherlich gut zu wissen, dass Sie mit einem Glas Rotwein am Abend sogar noch etwas OPC erhalten! Bei erhöhtem Konsum würde der OPC-Effekt jedoch verpuffen, da der enthaltene Alkohol wiederum zu einer Belastung für den Körper wird.

Dicht gefolgt ist die Waldheidelbeere mit 44 mg pro 100 Gramm. Diese schmeckt, ist gesund und darf vor allem im Sommer durchaus auch als fruchtiger Snack zwischendurch verstanden werden. Von Vorteil ist speziell bei vielen Früchten, dass diese zusätzlich noch weitere gesunde Stoffe und Vitamine enthalten, die auf diese Weise dem Körper zugeführt werden. Das machen beispielsweise die nachfolgenden zwei Beispiele deutlich:

  • 100 Gramm Erdbeeren kommen auf einen OPC-Gehalt von 42 mg
  • 100 Gramm frische Äpfel erreichen immerhin noch rund 41 mg OPC

Weitere Lebensmittel, die OPC enthalten, sind beispielsweise Kokosnüsse, wilde Brombeeren, Hagebutten oder Knoblauch.

Beachten Sie, dass sich diese Messungen immer an den gerade frisch geernteten Früchten orientieren. Bis diese tatsächlich im Supermarkt landen, vergeht viel Zeit, zudem werden sie mitunter noch nachbehandelt. Der tatsächliche OPC-Gehalt in diesen Früchten, wenn Sie diese im Supermarkt kaufen, ist also wesentlich geringfügiger angelegt. Gerade deshalb ist es umso empfehlenswerter, diese Lücke über Nahrungsergänzungsmittel mit OPC zu decken, welche sowieso schon den kompletten Tagesbedarf erfüllen.

Damit es Ihnen gelingt, den gewünschten OPC-Bedarf jederzeit zu decken, unabhängig von der individuellen Ernährung, haben wir für Sie die sechs besten OPC Produkte auf dem Markt in unserem unabhängigen Test/Vergleich vorgestellt. Mit diesen Produkten, welche allesamt hochdosiertes, reines OPC verwenden, können Sie auf der sicheren Seite sein, dass Ihr Körper genügend OPC bekommt. Möchten Sie zusätzlich noch Früchte, Trauben und Co. essen, ist das natürlich ebenso empfehlenswert, durchaus auch direkt in Kombination mit den OPC-Produkten. Das darin enthaltene Vitamin C sorgt nämlich für eine positive Wechselwirkung zu dem OPC, da sich beide Stoffe gegenseitig verstärken.

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Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini ist die Chefredakteurin von TrueHealth.org. Als leitende Journalistin hat sie nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen der ausführlichen Recherchen, Faktenprüfungen und Analysen sammeln können, sondern auch an wissenschaftlichen Texten arbeiten können, die ihr die nötige Expertise für qualitativ hochwertige Untersuchungen bescheren.

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