Mehr Power im Kraftsport durch gezielte L-Arginin Supplementierung

gezielte L-Arginin Supplementierung

Vor allem im Bodybuilding und im Kraftsport allgemein hat sich der Trend zur Supplementierung bereits seit vielen Jahren durchgesetzt. Allerdings achten die meisten Kraftsportler auf eine saubere und gesunde Form der Leistungsverbesserung und halten sich von schädlichen Produkten wie Anabolika fern. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Mittel wie Kreatin oder auch L-Arginin im Kraftsport hoher Beliebtheit erfreuen. Betrachten wir doch einmal gemeinsam, welche Rolle das L-Arginin in diesem Bereich einnimmt und wie Du selber von der Einnahme von L-Arginin profitieren kannst.

So wirkt L-Arginin bei Kraftsportlern

Die Aminosäure L-Arginin wird nicht ohne Grund von sehr vielen Kraftsportlern eingenommen, welche durch das Mittel die eigene Leistung verbessern und die eigenen Muskeln stärken möchten. Wie unter anderem in dieser Studie festgestellt wurde, gibt es verschiedene Wirk-Mechanismen bei L-Arginin, welche sich positiv auf den Körper und die Muskulatur auswirken. Betrachten wir die einzelnen Effekte von L-Arginin einmal im Detail:

  • L-Arginin erhöht die sportliche Leistungsfähigkeit um bis zu 20 Prozent. Grund für diese Steigerung ist die verstärkte Freisetzung von Wachstumshormonen wie beispielsweise Prolaktin. Zudem steigert L-Arginin zugleich die Fettverbrennung, sodass die Körper insgesamt leistungsfähiger werden.
  • L-Arginin beschleunigt die Regenerationsfähigkeit des Körpers und der Muskulatur. Denn L-Arginin unterstützt die Muskeln bei der Verteilung von Nährstoffen und kann somit einen direkten regenerativen Effekt auf die betroffenen Muskel einnehmen. Darüber hinaus nimmt die Aminosäure eine wichtige Rolle beim Abbau von Abfallprodukten wie Laktaten ein, was die Regenerationsfähigkeit der Muskeln nochmals verbessert.
  • L-Arginin hat auch psychische Effekte. Es stärkt nicht nur das Kurzzeitgedächtnis, sondern hilft zu einer insgesamt besseren Konzentration und Fokussierung. Somit können viele Kraftsportler ihr Trainingsprogramm deutlich konzentrierter und somit effizienter bewältigen.

Du siehst also, dass L-Arginin durch viele Wirkungen überzeugen kann. Nimmst Du das Mittel regemäßig ein, kannst auch Du von diesen Vorteilen nachweislich profitieren.

L-Arginin in verschiedenen Erscheinungsformen

L-Arginin wird in verschiedenen Formen angeboten. Du erhältst das Mittel als Pulver, als Kapseln und auch als Tabletten. Allerdings gibt es auch unterschiedliche Arten des L-Arginin. Unterschieden wird hierbei zwischen Arginin-Hydrochlorid und Arginin-Basen. Auf den einzelnen Produkten findest Du immer eine Angabe, ob es sich um ein Hydrochlorid oder eine Base handelt. Grundsätzlich können beide Formen der Produkte problemlos eingenommen werden. Bei den Produkten mit Arginin-Hydrochlorid ist allerdings die Wirkstoffmenge sehr häufig deutlich geringer und es kann zu stärkeren Nebenwirkungen aufgrund des Hydrochlorids kommen.

Für Kraftsportler empfehlen wir aus diesem Grund eher die Arginin-Basen, welche deutlich besser verträglich sind und dennoch einen sehr hohen Arginin-Gehalt aufweisen. Einziger Nachteil an dieser Variante ist allerdings der Geruch der Mittel. Denn Arginin-Basen riechen und schmecken leicht fischig und sind somit durchaus gewöhnungsbedürftig. Allerdings ist es im Normalfall kein Problem sich an den Geschmack zu gewöhnen oder beispielsweise das Pulver mit stark schmeckenden Flüssigkeiten anzurühren. Kapseln und Tabletten stellen in der Regel weniger ein Problem dar und können schnell geschluckt werden.

So findest Du die richtige Dosierung für Dich

Die Dosierung von L-Arginin ist nicht immer sonderlich einfach. Das liegt unter anderem daran, dass sich die positiven Effekte der Einnahme erst nach etlicher Zeit deutlich zeigen. Grundsätzlich wird angeraten eine Dosis von 3 - 6 Gramm L-Arginin pro Tag zu nutzen. Wenn Du allerdings wirklich harten Kraftsport betreibst und somit Dein Körper immer wieder an seine Leistungsgrenzen gebracht wird, kannst Du die Dosis auch auf bis zu 9 Gramm L-Arginin pro Tag erhöhen. Doch dies sind Spitzenwerte, welche nur von einem Bruchteil der Sportler überhaupt erreicht werden können. Grundsätzlich solltest Du die Grenze von 10 Gramm pro Tag auf keinen Fall überschreiten. Ab dieser Dosierung steigt das Risiko für Nebenwirkungen von L-Arginin deutlich an.

Im Optimalfall beginnst Du mit der geringstmöglichen Dosierung von L-Arginin. Denn Dein Körper muss sich zunächst einmal an die Zufuhr von L-Arginin gewöhnen. Dementsprechend solltest Du in den ersten ein bis zwei Wochen zunächst einmal nur niedrig dosiert das Mittel nutzen. Erst danach kannst Du langsam beginnen die eingenommene Menge zu erhöhen und Dich langsam an die passende Dosierung heranzutasten. Wir raten grundsätzlich erst einmal zu einer Tagesdosis von 5 Gramm, wenn Du sportlich aktiv bist. Bleibe über einen längeren Zeitraum bei dieser Dosierung und beobachte Deinen Körper und Deine sportlichen Leistungen. Anpassen kannst Du die Dosierung problemlos jederzeit.

Nicht übertreiben: Überdosierungen sind ungesund

Vorsicht vor L-Arginin Ueberdosierungen

Viele Kraftsportler neigen durchaus zu Übertreibung und zu einem gewissen Maß an Maßlosigkeit, wenn der eigene Erfolg im Fokus steht. Doch besonders bei der Supplementierung mit L-Arginin solltest Du in jedem Fall Vorsicht walten lassen. Wie in dieser Studie an Ratten nachgewiesen wurde, kann eine Überdosierung etliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Vor allem bei massiven Überdosierungen kann wirklich Gefahr für das Leben und die Gesundheit bestehen. Aus diesem Grund solltest Du immer aufpassen, die Dosierung optimal zu halten und es nicht übertreiben. Viel hilft viel ist besonders im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel und Supplements keine gute Lösung. Wir listen Dir einfach einmal die möglichen Nebenwirkungen auf, wenn Du L-Arginin in einer mehr als empfohlenen Dosis zu Dir nimmst. Zu den potentiellen Nebenwirkungen bei einer Überdosierung gehören unter anderem:

  • Muskelkrämpfe mit und ohne Belastung
  • Magenprobleme und Störungen des Magen-Darm-Trakts
  • Übelkeit und damit einhergehender Brechreiz
  • Massive Magenkrämpfe
  • Kreislaufprobleme und Kreislaufstörungen
  • Durchfall

Wie Du sehen kannst, sind diese Nebenwirkungen zwar nicht unbedingt dramatisch, aber dennoch sehr unangenehm. Bei massiven Überdosierungen können noch weitere und deutlich schwerere Effekte hinzukommen. Versuche also die optimale Dosis nicht zu überschreiten.

Keine Wirkung oder nicht genug Geduld?

Der Bereich der richtigen Dosierung ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Ein guter Grund ist die lange Wirkzeit von L-Arginin. Denn die Aminosäure wird im Optimalfall langsam dem Körper zugeführt und kann somit erst nach einer gewissen Dauer ihre Wirkung voll entfalten. Zudem musst Du Deinen Körper sehr gut kennen und sehr genau beobachten, um die positiven Effekte von L-Arginin nicht nur wahrzunehmen, sondern diese auch dem L-Arginin zuzuschreiben. Es kann durchaus bis zu zwei Monate dauern, ehe sich die Einnahme wirklich körperlich bemerkbar macht. Viele Bodybuilder und auch Hobbysportler machen den Fehler viel zu schnelle Ergebnisse zu erwarten und somit dem Mittel seine Wirksamkeit abzusprechen. In der Folge wird die Dosierung oftmals massiv erhöht, was anschließend zu den oben genannten Nebenwirkungen führen kann.

Du solltest Dich also langsam an eine passende Dosierung herantasten und dem Mittel zwischen einem und drei Monaten Zeit geben, seine Wirkung zu entfalten. Wenn Du der Meinung bist, dass sich keine signifikante Verbesserung einstellt, kannst Du vorsichtig die Dosierung erhöhen. Überschreite dabei bitte auf keinen Fall die Grenze von 10 mg L-Arginin pro Tag. Dokumentiere Deine Leistungen schriftlich und vergleiche diese vor und nach der Einnahme. Du wirst mit der Zeit die Wirkung von L-Arginin viel besser einschätzen können.

So nimmst Du L-Arginin als Kraftsportler richtig ein

L-Arginin als Kraftsportler richtig einnehmen

Viele Supplementierungen und Nahrungsergänzungsmittel für Kraftsportler müssen zu bestimmten Zeiten und vor oder nach dem Training eingenommen werden, um optimal zu wirken. Bei L-Arginin musst Du Dir diese Gedanken nicht machen, da sich das Mittel nicht direkt auf den Körper und somit Deine Leistungsfähigkeit auswirkt. Du kannst also Deine Einnahme vollkommen von den Trainingseinheiten entkoppeln und Dich an die Ratschläge und Empfehlungen des Herstellers richten. Wir haben Dir in unserem Ranking die Top Acht Produkte mit L-Arginin zusammengestellt, welche oftmals zu verschiedenen Zeiten und Zeitpunkten eingenommen werden sollen. So kannst Du auch das passende Produkt zu Deinem Leben und Deinem Lebensstil problemlos finden.

L-Arginin: Mehr Power für den inneren Motor

L-Arginin ist ein Mittel, welches den Kraftsport in vielen Bereichen durchaus positiv verändert hat. Besonders in Kombination mit Kreatin oder auch mit Maca-Extrakt weiß das Mittel auf ganzer Linie zu überzeugen. Es bietet Dir die Möglichkeit Dein Training intensiver zu gestalten und mehr Power aus Deinen Muskeln herauszuholen. Somit profitierst Du gleich mehrfach von der Einnahme der praktischen Nahrungsergänzung. Zudem solltest Du in jedem Fall verinnerlichen, dass L-Arginin nicht nur auf Deine Muskeln wirkt, sondern auch weitere positive Eigenschaften mit sich bringt. Es schützt Dein Herz vor Erkrankungen, stärkt Dein Immunsystem und hält auch Dein bestes Stück in Funktion. L-Arginin ist ein wichtiger Helfer an sehr vielen Fronten.

Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini ist die Chefredakteurin von TrueHealth.org. Als leitende Journalistin hat sie nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen der ausführlichen Recherchen, Faktenprüfungen und Analysen sammeln können, sondern auch an wissenschaftlichen Texten arbeiten können, die ihr die nötige Expertise für qualitativ hochwertige Untersuchungen bescheren.

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