Magnesium für Kinder: Warum und wie viel?

Wie viel Magnesium fuer Kinder

Es steht außer Frage, dass es sich bei Magnesium um einen essenziellen Mineralstoff handelt und eine ausreichende Versorgung des menschlichen Organismus mit diesem Stoff – und zwar ganz gleich, welchen Alters – unerlässlich ist. Ergo gilt dies auch bzw. umso mehr für Kinder und Jugendliche. Diesbezüglich ist es wissenswert, dass die genannte Altersgruppe, zumindest dann, wenn man ihre Körpergröße und ihr Gewicht miteinander in Relation setzt, einen höheren Magnesiumbedarf aufweisen als Erwachsene. Dies gilt in besonderem Maße während der Wachstumsphasen.

Dass Kinder ein Mehr an Magnesium benötigen, ist zudem darauf zurückzuführen, dass sie sich viel bewegen – dies ist natürlich ebenso wünschenswert wie gesund. Allerdings verbrauchen Kinder und Jugendliche durch eine erhöhte körperliche Aktivität auch zusätzliche Nährstoffe und mehr Mineralstoffe. Es ist also besonders wichtig, dass Sie bei der Ernährung Ihrer Kinder auf Ausgewogenheit achten. Setzen Sie auf viel frische Kost und versuchen Sie industriell verarbeitete Lebensmittel weitestgehend zu vermeiden-

Am einfachsten gelingt dieses Vorhaben, wenn Sie die Vorlieben der jeweiligen Altersklasse der Kinder oder Jugendlichen beachten und eine gemischte, abwechslungsreiche Kost anbieten. Wir sind uns bewusst, dass es für Sie häufig nicht einfach ist, mit Argumenten gegen den Verzehr von Schokoriegel, Bürger, Pommes & Co. anzureden. Allerdings sind die Folgen einer einseitigen und falschen Ernährungsweise in der Regel gravierend: Das Kind leidet und einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit, hat psychische Problem und weist Übergewicht auf.

Statistiken besagen, dass etwa zwei Drittel der in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen nicht regelmäßig in den Genuss frischen Obstes und Gemüses kommen. Im Folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie einem ernährungsbedingten Nährstoffmangel vorbeugen können. Zudem klären wir Ihnen, ob es sinnvoll ist, Ihrem Kind Magnesium in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zuzuführen.

Aus diesen Gründen benötigen Kinder und Jugendliche Magnesium

Dem Mineralstoff Magnesium kommen im menschlichen Organismus zahlreiche wesentliche biologische Funktionen zu. So sind zum Beispiel die Gewinnung und die Freisetzung von Energie durch die Mitochondrien, die auch als Kraftwerke der Körperzellen bezeichnet werden, an Magnesium gebunden.

Darüber hinaus kommt Magnesium essenzieller Einfluss auf die Erregungsleitung zwischen Muskel- und Nervenzellen zu. Als Pendant zu Kalzium sorgt Magnesium im Nervensystem des Menschen zudem für Entspannung.

Sicher ist, dass ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt zu facettenreichen positiven Effekten führt, was auch beobachtbar ist: Verfügt der menschliche Organismus über ausreichende Ressourcen an Magnesium, ist dies anhand der folgenden Faktoren erkennbar:

  • niedrigere Infektionsanfälligkeit
  • weniger Müdigkeit
  • innere Ausgeglichenheit
  • geringere Neigung zu Muskelkrämpfen
  • Steigerung des Entspannungsvermögens
  • höheres Konzentrationsvermögen

Bereits anhand dieser Auflistung wird deutlich, warum ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt bei Kindern und Jugendlichen unerlässlich ist. Magnesium hilft ihnen dabei, gesund zu bleiben und den erhöhten Bedarf an Energie während der Wachstumsphasen problemlos abzudecken.

Damit Sie wissen, welche Mengen an Magnesium für welche Altersgruppe empfehlenswert sind, referieren wir im Folgenden die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE):

AltersgruppeMänner (mg/Tag)Frauen (mg/Tag)
Säuglinge, Kinder und Jugendliche  
0 bis unter 4 Monate2424
4 bis unter 12 Monate6060
Kinder 1 bis unter 4 Jahre8080
Kinder 4 bis unter 7 Jahre120120
Kinder 7 bis unter 10 Jahre170170
Kinder/Jugendliche 10 bis unter 13 Jahre230250
Jugendliche 13 bis unter 15 Jahre310310
15 bis unter 19 Jahre400350

Magnesiumbedarf bei Kindern und Jugendlichen

Große Teile des im menschlichen Organismus vorhandenen Magnesiums befindet sich in der Skelettmuskulatur sowie den Knochen und ist dort gebunden. Lediglich ein Prozent des Magnesiums ist proteingebunden oder zirkuliert frei im Blut. Dabei handelt es sich bei Magnesium nicht um ein sogenanntes Spuren-, sondern Mengenelement. Mit anderen Worten: Damit die Funktion des Elements in einem biologischen System gewährleistet ist, muss es in großen Mengen vorhanden sein. Natürlich ist nicht nur Magnesium ein sogenanntes Mengenelement. Weitere Elemente dieser Art sind Natrium, Kalium, Kalzium, Chlor, Schwefel und Phosphor. Aufgrund der Tatsache, dass der Körper ohne die genannten Mengenelemente nicht funktionstüchtig wäre, ist es unerlässlich, sie dem Körperüber die Nahrung in einer ausreichenden Menge zuzuführen.

Währen Neugeborene lediglich 0,7 Gramm Magnesium in ihrem Körpergewebe gespeichert, haben, verfügen Kleinkindern in der Regel schon über fünf Gramm. Ein erwachsener Mensch weist im Durchschnitt einen Gesamtanteil von 25 Milligramm Magnesium auf.

optimale Magnesiumzufuhr durchs Stillen

Mütter, die ihre Babys stillen, sorgen für eine optimale Magnesiumzufuhr. Diese liegt zwischen 33 und 37 Milligramm pro Liter Muttermilch. Babys benötigen Magnesium unter anderem damit ihr Knochengewebe gesund ist. De facto dient Magnesium bei Kindern sowohl dem Aufbau der Knochen als auch der Milchzähne. Neben Babys und Kinder benötigen natürlich auch Jugendliche eine ausreichende Versorgung mit Magnesium. Im Alter von 13 bis 15 Jahren sind täglich sogar sehr große Mengen Magnesium notwendig. Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besagen, dass Jugendlichen dieses Alters – übrigens ebenso wie Schwangere und Stillende – jeden Tag 310 Milligramm Magnesium aufnehmen sollten.

Diese Risiken entstehen durch eine Magnesiumunter- oder Magnesiumüberversorgung

Neben dem Faktor Alter spielen zur Ermittlung des optimalen Tagesbedarfes an Magnesium noch weitere Kriterien wie beispielsweise die körperliche Aktivität, der gesundheitliche Allgemeinzustand und das Geschlecht eine tragende Rolle. Dies ist auch bei Kindern und Jugendlichen der Fall. So benötigt ein 16-jähriges Mädchen das regelmäßig Sport treibt, eine weitaus größere Menge an Mineralstoffen als ein gleichaltriges Mädchen, das vorrangig sitzt und keiner sportlichen Aktivität nachgeht. Auch bei Kleinkindern haben Wissenschaftler diesbezüglich Unterschiede festgestellt, denn auch sie variieren hinsichtlich ihres Bewegungsdrangs. Im Durchschnitt benötigt Kleinkind im Alter von vier Jahren dabei 80 Milligramm Magnesium täglich.

Natürlich handelt es sich bei den empfohlenen Tagesdosen an Magnesium stets um durchschnittliche Werte, die von Kind zu Kind variieren können. Wichtig ist jedoch, dass ein starkes Unterschreiten der genannten Werte über ein längeres Zeitintervall unbedingt vermieden werden sollten. Wir hierauf nicht geachtet, können Mangelerscheinungen die Folge sein, welche wiederum teilweise zu schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesundheit führen können. Eine Überschreitung der empfohlenen Tagesmenge an Magnesium sollte über einen längeren Zeitraum ebenfalls vermieden werden, denn auch hierdurch können sich gesundheitliche Konsequenzen ergeben. Wird Magnesium stark überdosiert können neben Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden auch eine höhere Nervosität und Schlafmangel die Folge sein. Da die Symptomatik einer Magnesiumunterdosierung und einer Magnesiumüberdosierung einander ähneln, sollte im Zweifelsfall ein Arzt konsultiert werden. Wir dem Betroffenen aufgrund des Verdachts einer Unterdosierung weiterhin Magnesium zugeführt, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine Überdosierung, ist dies mit weiterführenden gesundheitlichen Risiken verbunden. Während vom Körper nicht benötigtes Magnesium bei gesunden Kindern und Jugendlichen über die Nieren ausgeschieden wird und in der Regel keine gesundheitliche Gefahr darstellt, ist dies bei hohen Überdosierungen nicht der Fall. Gleiches gilt für Kinder- und Jugendliche, die mit einer eingeschränkten Nierenfunktion leben, auch sie bzw. ihre Eltern sollten einen Arzt konsultieren, bevor sie sich für die Gabe von Magnesium Nahrungsergänzungsmitteln entscheiden. Dies ist notwendig, um die genannten Risiken auszuschließen. (Weiterführender Link zu den Gefahren von Magnesiumüberschuss bei Kindern und Erwachsenen)

So beugen Sie Magnesiummangel bei Kindern und Jugendlichen vor

Auch dann, wenn ein Kind respektive Jugendlicher einen erhöhten Bedarf an Magnesium aufweist, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die Eltern ihm sofort Magnesium Nahrungsergänzungsmittel verabreichen müssen. Denn liegt keine eindeutige Symptomatik vor, und existiert lediglich die Vermutung, es handele sich um eine Unterversorgung mit Magnesium, sollte diese zwingend von einem Mediziner abgeklärt werden. Bevor dem Kind oder Jugendlichen ein Magnesiumpräparat verabreicht wird, sollten eine magnesiumreiche Ernährung angestrebt werden. Fakt ist, dass es sich bei einer ausgewogenen und naturbelassenen Ernährung noch immer um die beste Option handelt, den Magnesiumhaushalt ins Lot zu bringen.

Bei Nahrungsmittel mit einem hohen Magnesiumanteil handelt es sich beispielsweise um die folgenden, wobei die Angaben in Milligramm für 100 Gramm des Lebensmittels gelten:

  • Sonnenblumenkerne etwa 420 Milligramm
  • Kakao etwa 415 Milligramm
  • Weizenkeime etwa 253 Milligramm
  • Sojabohnen etwa 220 Milligramm
  • Hirse etwa 170 Milligramm

Ab welchem Alter bzw. in welchen Fällen ist die Gabe von Magnesium sinnvoll?

Grundsätzlich ist es unwahrscheinlich, dass Säuglinge oder Kleinkinder unter einem Magnesiummangel leiden. Dies zumindest dann, wenn sie eine normale Ernährung erhalten und auch sonst keine Einschränkungen hinsichtlich ihrer Gesundheit bestehen. Nichtsdestotrotz ist das Entstehen eines Magnesiummangels möglich. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind unter einem Nährstoffmangel leidet, sollten Sie dies von einem Pädiater abklären lassen.

Bei älteren Kindern sowie Jugendlichen kann es in den Wachstumsphasen sowie bei sehr starker sportlicher Aktivität vorkommen, dass es zu einem Mangel an Magnesium kommt. Ist dies der Fall und wurde dies von einem (Kinder-)Arzt bestätigt, kann die Gabe eines Magnesiumpräparats sinnvoll sein. Allerdings sollte die jeweilige Tagesdosis individuell von einem Arzt festgesetzt werden.

Nährstoffmängel, die auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind, kommen bei Jugendlichen leider häufiger vor. Problematisch sind neben Süßigkeiten auch das immer beliebter werden Fastfood und zu viele ungesunde Snacks. In allen genannten „Speisen“ sind im Allgemeinen kaum essenzielle Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente enthalten.

Ein weiterer Risikofaktor sind Diäten. Während sich noch vor einigen Jahren vor allem junge Mädchen aufgrund des sozialen Drucks und den immer extremer werdenden Körperidealen zu ungesunden Diäten entschlossen haben, hat sich dies mittlerweile geändert, denn es sind auch immer mehr Jungen betroffen. Ist dies der Fall, sollten Sie Ihr Kind mit Mineralstoffen versorgen und eine adäquate Supplementierung der lebensnotwendigen Stoffe einleiten. Natürlich im Idealfall ebenfalls in Absprache mit dem behandelnden Mediziner. Hiermit ist es allerdings nicht getan, denn das Durchführen von Diäten in jungen Jahren fördert ein ungesundes und zwanghaftes Essverhalten. Dieses kann – im schlimmsten Fall – in einer lebensbedrohlichen Essstörung müden. Versuchen Sie aus diesem Grund gemeinsam mit Ihrem Kind Lebensmittel zu konsumieren, die gesund sind, schmecken, den Körper mit ausreichend Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen versorgen und auf diese Weise einerseits zum psychischen und physischen Wohlbefinden betragen und nicht dick machen.

Welche Magnesiumpräparate eignen sich für Kinder und Jugendliche?

Der Markt bietet eine Vielzahl differenter Magnesiumpräparate, wobei sich die einzelnen Produkte in ihrer Wirkung nicht grundsätzlich unterscheiden. Je nachdem, welchen Zusatzstoff ein Magnesiumpräparat aufweist, differiert die Zeit, die der Organismus benötigt, um den Mineralstoff aufzunehmen. Soll ein Magnesium Nahrungsergänzungsmittel für Kinder und Jugendliche ausgewählt werden, spielen neben der Darreichungsform auch der Geschmack und die Dosierung eine wichtige Rolle. Für Kinder sind Granulate und Brausepulver wahrscheinlich einfacher zu konsumieren als Kapseln oder Tabletten. Achten Sie zudem genau auf die Dosierung, denn die Magnesium Nahrungsergänzungsmittel sollten keinesfalls höher dosiert sein als die maximal empfohlene Tagesdosis an Magnesium für die jeweilige Altersgruppe. Welche Magnesiumpräparate diesbezüglich in Frage kommen, erfahren Sie in unserem großen Magnesium Produkttest.

Magnesiummangel bei Kindern und Jugendlichen: Symptome und mögliche Folgen

Grundsätzlich sollten Sie als Eltern nicht erst dann aktiv werden, wenn Sie bei Ihrem Kind eine Gedeih- oder Verhaltensstörung bemerken. Bereits dann, wenn Ihr Kind ein einseitiges Essverhalten an den Tag legt, ist es möglich, dass sein Mineralhaushalt gestört ist. Aus diesem Grund sollte der Magnesiumhaushalt eines Kindes stets ausgeglichen sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind Süßigkeiten und Fast Food mit Bedacht konsumiert.

ausgewogene Ernaehrung bei Kindern

Vor allem kleine Kinder sind diesbezüglich recht empfindlich. Sollten Sie sich nicht sicher sein, fragen Sie den behandelnden Kinderarzt und lassen Sie die Magnesiumwerte im Zweifelsfall bestimmten. Hinweise für einen Magnesiummangel liefern beispielsweise auch Verdauungsstörungen und Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, woraus schulische Auffälligkeiten resultieren können.

Das metabolische Syndrom & Magnesium

Als metabolisches Syndrom wird ein Symptomkomplex bezeichnet, der sich durch Übergewicht, einen gestörten Fettstoffwechsel und Bluthochdruck ebenso äußert wie durch eine gestörte Glukosetoleranz. Dabei gilt das metabolische Syndrom als eine Vorstufe für Diabetes. In den letzten Jahren wurde die Erkrankung auch bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger diagnostiziert. Forscher vertreten ebenso wie Ärzte die Ansicht, dass das metabolische Syndrom aus einer falschen Ernährung und in der Regel einem Nährstoffmangel resultiert.

In Bezug auf die Versorgung mit Magnesium ist anzumerken, dass klinische Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche mit Prädiabetes bzw. Diabetes, deren Magnesiumhaushalt in Balance ist, profitieren. Dies ist auch bei Patienten der Fall, die unter Diabetes Typ I leiden.

(Link zu einer weiterführenden Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4549665/)

ADHS & Magnesium

Die Abkürzung ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität. Von ADHS sind immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen. So ist es nicht verwunderlich, dass das Syndrom in den letzten Jahren immer stärker in den Blickpunkt gerückt ist – und dies sowohl aus öffentlicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht. Zahlreiche Eltern geben an, bei ihren Kinder Symptome festzustellen, die ADHS zugeschrieben werden. Dabei handelt es sich neben Hyperaktivität und Impulsivität vor allem um eine Aufmerksamkeitsschwäche, wobei sich diese dadurch bemerkbar macht, dass die Kinder und Jugendlichen nicht in der Lage sind auf relevante Aufgaben zu fokussieren.

Magnesium und ADHS Zusammenhaenge

Aufgrund der Tatsache, dass ADHS und ein Mangel an Magnesium eine ähnliche Symptomatik aufweisen, werden oftmals vorschnelle Diagnosen gestellt. Bei ADHS handelt es sich de facto um eine psychische Erkrankung. ADHS kann in differenten Ausprägungen auftreten, wobei Experten anmerken, dass die Übergänge zwischen normalem kindlichem Verhalten und ADHS häufig fließend sind. Teilweise geht ADHS jedoch auch mit großem Leidensdruck und starken Einschränkungen einher. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass eine korrekte Diagnose gestellt wird. Wichtig ist darüber hinaus, dass keine Therapieversuche erfolgen, die nicht professioneller Natur sind. Mit anderen Worten: Eine kinderpsychiatrische Einrichtung ist der einzige Ort, an dem eine ADHS-Diagnose gestellt werden sollte.

Studien aus den 1990er Jahren deuten jedoch darauf hin, dass Magnesiummangel und ADHS miteinander korrelieren. So zeigen Untersuchungen an ADHS-Patienten im Kindesalter, dass dann eine Verbesserung der Symptomatik eintritt, wenn die Kinder Magnesium erhalten haben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ADHS-Patienten in der Regel einen deutlich niedrigeren Magnesiumspiegel aufweisen als Kinder ohne ADHS.

Allerdings sollte die Supplementierung mit Magnesium auch bei ADHS-Patienten im Kindesalter ausschließlich dann erfolgen, wenn dies vom behandelnden Arzt angeordnet oder zumindest mit diesem abgesprochen wurde.

Links zu weiterführenden Studien:

Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini ist die Chefredakteurin von TrueHealth.org. Als leitende Journalistin hat sie nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen der ausführlichen Recherchen, Faktenprüfungen und Analysen sammeln können, sondern auch an wissenschaftlichen Texten arbeiten können, die ihr die nötige Expertise für qualitativ hochwertige Untersuchungen bescheren.

    Hier klicken um einen Kommentar zu hinterlassen

    Kommentar hinterlassen: