Hanföl in der Küche – clevere Rezepte für den natürlichen Genuss!

Hanfoel in der Kueche Rezepte

In der Küche ist das exquisite Hanföl mit Sicherheit besonders interessant, denn der sehr prägnante Geschmack, der sich teilweise aus nussigen und hanfigen Noten zusammensetzt, wird in dieser Form von keinem anderen Speiseöl aufgegriffen. Zudem ist bekannt, dass das Hanföl eine unglaublich gesunde Alternative ist - sowohl für sich stehend als auch im direkten Vergleich zu anderen, gewöhnlichen Speiseölen.

Deshalb haben wir uns einmal genauer angeschaut, wie Sie das Hanföl in der Küche einsetzen könnten. Vorweg: Alle Rezepte sind so aufgebaut, dass das Hanföl seine wertvollen Inhaltsstoffe unverändert beibehält, welche maßgeblich für die zugeschriebenen gesundheitlichen Effekte des Öls entscheidend sind.

In Kombination mit kalten Speisen

Achtung: Die wichtigsten Inhaltsstoffe vom Hanföl sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese sind enorm wichtig für den Körper und können vom Menschen nicht eigenständig produziert werden. Kommt das Öl mit einer zu hohen Temperatur in Berührung, beispielsweise beim Braten, lösen sich diese Fettsäuren jedoch auf. Deshalb ist speziell für den gesundheitlichen Effekt wichtig, dass das Hanföl keinen hohen Temperaturen ausgesetzt wird.

Dieser Umstand führt dazu, dass das Hanföl vorwiegend mit verschiedenen kalten Speisen und derartigen Rezepten kombiniert wird. Ein absoluter Klassiker ist es in Verbindung mit Salaten, egal ob vielfältiger Gemüsesalat oder Blattsalat mit Hähnchen und anderen exklusiven Zutaten. Das Hanföl sorgt auf diesen gesprenkelt für eine dezentes nussiges Aroma, welches sich mit etwas mehr Hanföl entsprechend verstärken lässt. Da das Öl auf diesem Wege nicht in Kontakt mit hohen Temperaturen gelangt, bleiben die vielen ungesättigten Fettsäuren enthalten und können vom Körper aufgenommen werden.

Ebenso kommt Hanföl gern bei Smoothies zum Einsatz, da natürlich nur in besonders geringen Mengen. Wenn Sie es sowohl frisch als auch fruchtig mögen, könnten Sie zum Beispiel diesen Smoothie probieren:

Ananas-Minz Smoothie mit Hanföl

Nutzen Sie jeweils sechs Blätter Minze und Blutampfer, ergänzt um jeweils sechs Cashewnüsse und Eiswürfel, welche wiederum um eine Scheibe der Ananas vervollständigt werden. Nun verfeinern Sie das Gemisch mit einem Schuss Zitronensaft. Im Mixer einfach etwa eine halbe Minute rotieren lassen, danach abschütten und mit einem großen Esslöffel Hanföl verfeinern. Der Esslöffel Hanföl wird circa 75% des natürlichen täglichen Bedarfs an Fettsäuren decken und ist damit eine echte Wohltat für den Körper - während der fruchtig-frische Smoothie mit Minze und Ananas vor allem im Frühling und Sommer begeistert.

Achtung: Allergiker können die Cashewnüsse natürlich weglassen. In diesem Fall empfehlen wir ein wenig mehr Hanföl, um für die gewünschte nussige Note zu sorgen.

Topinambur Suppe: Verfeinert mit Hanföl und Hanfsamen

Ein echte Delikatesse für alle Fans der Hanfpflanze, die deren authentischen Geschmack und die heilende Wirkung schätzen, sich aber nicht berauschen möchten. Die nachfolgend vorgestellte Topinambur Suppe enthält natürlich kein THC, dafür wird während der Zubereitung darauf geachtet, dass sowohl die Hanfsamen als auch das Hanföl optimal wirken können.

Die benötigten Zutaten für diese Suppe aus dem asiatischen Raum:

  • geschälte Hanfsamen
  • Hanföl
  • Sesamöl
  • 1 Zwiebel und 2 Möhren
  • 2 lila Kartoffeln
  • 750 ml Gemüsebrühe und 50 ml Hafersahne
  • 500 g frische Topinambur

Die Zubereitung der leckeren Suppe lässt sich selbst von weniger begabten Küchenhelden schnell und sicher bewältigen. Zuerst wird das Gemüse grob geschnitten und dann in einem Topf kurz angedünstet. Anschließend wird das Gemüse mit der Gemüsebrühe abgelöscht und bei etwa 20 Minuten mit geschlossenem Deckel leicht geköchelt. Die Kartoffeln sind nun zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden, welche dann in Sesamöl angebraten werden, bis sie leicht knusprig sind. Anschließend wird beides vermischt und mit Hanföl und Hanfsamen verfeinert. Achten Sie darauf, dass Sie weder die Samen noch das Öl anbraten, sondern beides erst am Ende zum Verfeinern darauf geben, damit sich die Fettsäuren nicht durch die Hitzeeinwirkung verlieren.

Salatdressing aus Hanföl selber herstellen

Wenn Sie Ihren Salat einmal etwas aufpeppen oder Ihren Gästen eine Besonderheit anbieten möchten, können Sie aus Hanföl auch ein einfaches Salatdressing selbst herstellen. Dafür benötigen Sie lediglich:

  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Bio-Hanföl
  • Kräuter, Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Zutaten müssen nur noch miteinander vermischt werden. Wem das fertige Dressing etwas zu bitter oder sauer ist, kann noch eine Brise Zucker hinzugeben, die zugleich für eine dichtere Konsistenz sorgt. Insbesondere zu grünem und gemischtem Salat gibt das Dressing eine gute Figur ab.

Wenn Sie gern ein wenig Brot zum Salat essen, können Sie sich in einer kleinen Schüssel etwas Hanföl anrichten, um das Brot darin zu tunken. Das funktioniert mit dunklem Brot ebenso wie mit einem Baguette, neben dem Bio-Hanföl ist noch etwas Meersalz notwendig. Sehr gut passt solch eine leichte Vorspeise zu einem fettigeren Hauptgang oder wenn Sie zusammen mit Salat nur eine kleine Speise wünschen.

Wir empfehlen zur Verwendung immer ein natives, kaltgepresstes Bio-Hanföl. Nur in diesem können die Omega Fettsäuren wirklich zur Geltung kommen. Raffinierte Öle werden hohen Temperaturen ausgesetzt, bei denen sich die Fettsäuren auflösen würden. Insbesondere für den Metabolismus und den Blutdruck sind die unveränderten, kaltgepressten Öle eine Bereicherung.

Wenn Sie sich unsicher sind, welches Hanföl Sie am besten zum Einsatz in der Küche wählen sollten, hilft Ihnen unser Test mit den fünf besten Hanfölen auf dem Markt weiter! Alle Produkte da sind kaltgepresst, nativ und kommen ohne jegliche Zusatzstoffe aus - zudem sind sie immer frei von Laktose, Gluten und für Veganer geeignet!

Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini ist die Chefredakteurin von TrueHealth.org. Als leitende Journalistin hat sie nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen der ausführlichen Recherchen, Faktenprüfungen und Analysen sammeln können, sondern auch an wissenschaftlichen Texten arbeiten können, die ihr die nötige Expertise für qualitativ hochwertige Untersuchungen bescheren.

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