Die 11 größten Vorurteile gegen Botox und Hyaluronsäure

Vorurteile gegen Botox und Hyaluronsäure

Wer sich mit Falten, der Behandlung von Falten oder der Faltenunterspritzung beschäftigt, stößt schnell auf die beiden gängigen Mittelchen: Botox und Hyaluronsäure. Speziell zur erstgenannten Substanz finden sich zudem nahezu täglich Schlagzeilen in den Illustrierten: angefangen bei der Botox-Sucht einzelner Stars über starr wirkende, aufgespritzte Gesichter is hin zu unverkennbaren Botox-Lippen. Wir wollen im folgenden Blogbeitrag mit 11 Vorurteilen oder Mythen in Bezug auf Botox und Hyaluronsäure aufräumen und Ihnen 11 Irrtümer oder Halbwahrheiten rund um die beiden Substanzen verraten. Los geht´s!

Vorurteile: Wir verraten Ihnen die Wahrheit über Botox und Hyaluronsäure

Wahrheit oder Lüke über Botox und Hyaluronsäure - der Faktencheck

Fakt ist: Obschon noch vor einigen Jahren mehr oder weniger verpönt, werden Behandlungen mit Hyaluronsäure und Botox in Form von Unterspritzungen immer gesellschaftsfähiger. Die Zeiten, in denen ausschließlich namhafte Star zu Botox, Hyaluronsäure und Co. griffen, sind längst vorbei. Und dennoch existieren auch heute noch zahlreiche Mythen und Vorurteile gegen Botox und Hyaluronsäure. Im vorliegenden Blogartikel möchten wir Licht in den Dschungel der Halbwahrheiten und Irrtümer bringen und Fragen beantworten wie: Handelt es sich bei Botox um ein ernstzunehmendes Gift? Reicht es aus mehr Wasser zu trinken, um vorhandene Falten zu reduzieren oder wird Hyaluronsäure wirklich aus Hühnern extrahiert? Im Folgenden erfahren Sie von uns, was wahr ist und wobei es sich lediglich um ein Vorurteil handelt.

Vorurteil Nr. 1: Botox macht süchtig!

Sie haben bereits in zahlreichen Magazinartikeln von der sogenannten Botox-Sucht gelesen, wobei diese vor allem Stars und Sternchen befällt, die nach ihrer ersten Faltenbehandlung mit Botox einfach nicht mehr aufhören können? Sicher ist, dass durch die Anwendung von Botox keinesfalls eine körperliche Abhängigkeit entsteht.

Nichtsdestotrotz kann es zweifelsohne – und bei dem ein oder anderen Prominenten auch unverkennbar – zu einer psychischen Botox-Abhängigkeit kommen, denn viele, die einmal mit dem Spritzen von Botox begonnen und sich an ihr zurückgewonnenes jugendliches Äußeres gewöhnt haben, können die Finger nicht mehr von Botox lassen. Ob dies nun als Botox-Sucht bezeichnet werden sollte oder ob es sich vielmehr um die individuelle Einstellung zum eigenen Älterwerden handelt, muss jeder für sich entscheiden. Wir sind der Meinung, dass es eine Botox-Sucht im engeren Sinne nicht gibt, vice versa jedoch von der Sucht nach ewiger Jugend gesprochen werden kann.

Vorurteil Nr. 2: Hyaluronsäure-Spritzen sind enorm schmerzhaft

Das Vorurteil, dass Hyaluronsäure Spritzen enorm schmerzhaft sein, hält sich hartnäckig. Obschon eine altbekannte Redewendung besagt, wer schön sein will, muss leiden, ist dies bei Hyaluronsäure Injektionen nicht der Fall. Heutzutage sind die Injektionsnadeln, die zum Einsatz kommen, so fein und die jeweils verabreichen Hyaluronsäure Präparate so optimiert, dass sie im Allgemeinen ein Betäubungsmittel beinhalten. Entsprechend müssen sie weder Angst vor Hyaluronsäure Injektionen noch Botox-Spriten haben.

Mittlerweile ist es zudem üblich, dass die Haut an denjenigen Stellen, an denen die Hyaluronsäure Injektionen gesetzt werden, vorab mit einer Betäubungscreme eingerieben werden, so dass die Einsticht kaum noch spürbar sind.

Alles in allem werden Sie einen Pieks spüren, den Sie mehr oder weniger als unangenehm empfinden, leiden werden Sie allerdings im Rahmen einer Hyaluronsäure Unterspritzung – dies zumindest insofern sie von einem Experten durchgeführt wird – nicht. Ganz gleich, ob Hyaluronsäure oder Botox, Sie sollten sich grundsätzlich und ausschließlich von einem Arzt behandeln lassen.

Vorurteil Nr. 3: Bei Botox handelt es sich um ein hochwirksames Schlangengift

Bei Botox handelt es sich um ein hochwirksames Schlangengift - Vorurteil

Auch heute noch denken zahlreiche Menschen, dass es sich bei dem unter dem wissenschaftlichen Namen „Botulinum Toxin“ bekannten Wirkstoff, der umgangssprachlich kurz als Botox bezeichnet wird, um ein Schlangengift handelt. Diese landläufig verbreitete Annahme beruht auf dem Fakt, dass eine Zeit lang Cremes auf dem Markt waren, die Schlangengift enthielten und eine ähnliche Wirkung wie Botox-Spritzen aufweisen sollten. Sicher ist jedoch, dass äußerlich angewendete Mittel wie diese Cremes keinesfalls eine Wirkung hervorrufen können, die derjenigen von innerlich angewendeten Substanzen entspricht. So haben Cremes – anders als Botox Injektionen – nicht die Eigenschaft, Muskeln über eine längere Zeit zu entspannen.

Eigentlich handelt es sich bei Botox um eine Substanz, die von einem bestimmten Bakterium produziert wird. Hinzu kommt, dass im Bereich der Schönheitsbehandlungen Botox ausschließlich in einer sehr stark verdünnten Form zur Anwendung kommt. Es handelt sich demnach um einen bewährten und sicheren Wirkstoff, der vom menschlichen Organismus wieder abgebaut wird. Keinesfalls ist also mit einer Botox-Anreicherung im Körper zu rechnen.

Wird Botox dagegen nicht im kosmetischen, sondern ausschließlich im Bereich der Medizin genutzt, können die Dosierungen deutlich höher sein. Medizinische Anwendungsbereiche von Botox sind Blasenprobleme, Migräne, übermäßiges Schwitzen, Augenzucken oder verkrampfte Muskeln. Erfahrungen und Studien haben gezeigt, dass in den genannten Bereichen durch Botox-Spritzen teilweise sehr gute Ergebnisse erzielen können. So ist es möglich, dass es durch die Anwendung von Botox heutzutage zu Behandlungserfolgen kommt, währen vor einigen Jahren in Bezug auf das gleiche Problem noch operative Eingriffe notwendig waren.

Allerdings ist hinsichtlich der Anwendung von Botox anzumerken, dass eine fehlerhafte und unsachgemäße Handhabung zu recht unangenehmen Nebenwirkungen führen kann. Wird Botox zum Beispiel über- oder aber falsch dosiert, können abgesenkte Augenbauen oder Hängelieder ebenso die Folge sein wie Störungen der Artikulation. Welche Nebenwirkungen im jeweiligen Fall eintreten können, ist natürlich von der jeweiligen Anwendungsregion abhängig.

Aus diesem Grund sollten Sie auch Botox Injektionen ausschließlich von einem Fachmann, das ist in der Regel ein ausgebildeter Mediziner, vornehmen lassen. Bedenken Sie bitte, dass es sich um einen medizinischen Eingriff handelt und weder Heilpraktiker noch Kosmetikinstitute derartige Anwendungen durchführen sollten. Zum Spritzen von Botox sind detaillierte anatomische Fachkenntnisse ebenso notwendig wie Erfahrung und das Wissen, was im Notfall – beispielsweise, wenn eine allergische Reaktion eintritt – getan werden muss. Halten Sie sich an diese Regel, beugen Sie möglichen Botox-Unfällen bestmöglich vor.

Dennoch sollten Sie wissen, dass auch bei einer Botox-Behandlung durch einen Fachmann ein, wenn auch geringes Restrisiko von Infektionen oder Einblutungen besteht. Positiv anzumerken ist jedoch, dass aufgrund der Tatsache, dass Botox vom Körper abgebaut wird, auch eingetretene Botox-Unfälle wie ein zum Beispiel ein Hängelid wieder vergehen. Summa summarum ist bei Botox Injektionen von einem Arzt jedoch nur äußerst selten überhaupt mit Nebenwirkungen zu rechnen ist.

Weiterführender Link zur Gefährlichkeit von Botox: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2016/aug/27/botox-safe-new-research-testing-toxins-fda

Vorurteil Nr. 4: Sobald Sie keine Injektionen mehr erhalten, sehen Sie um Jahrzehnte älter aus

Ohne Botox ploetzlich alt

Auch hierbei handelt es sich zweifelsohne um ein Vorurteil, denn – dies merken zumindest Experten an – Personen, die nicht zu spät beginnen, durch die Injektion von Hyaluronsäure oder Botox ihre Jugendlichkeit zu bewahren, haben wirklich eine Chance, den optischen Alterungsprozess zu verlangsamen.

Entscheiden Sie sich zum Beispiel dafür Lachfältchen rund um die Augen oder aber eine immer größer werdende Zornesfalte mit Hyaluronsäure oder Botox zu beruhigen, werden sie nicht tiefer. Vielmehr ist es möglich, dass sich die Fältchen mit der Zeit wieder bessern und nahezu verschwinden.

Eine Grund hierfür ist, dass durch Hyaluronsäure die körpereigene Bildung von Kollagen ebenso angeregt wird, wie die körpereigene Hyaluronproduktion. Auf diese Weise kann auch nach dem Abbau der von außen zugeführten Hyaluronsäure ein Regenerationseffekt zurückbleiben. Experten gehen davon aus, dass sich der Zustand der Haut durch die regelmäßige Gabe von Hyaluronsäure, und zwar ganz gleich, ob in Form von Spritzen oder einer anderen Darreichungsform wie beispielsweise Hyaluronsäure Kapseln, verbessert. Möchten Sie sich über Hyaluronsäure Kapseln genauer informieren, können Sie dies in unserem großen Produkttest tun. Wir verraten Ihnen alles Wissenswerte rund um Hyaluronsäure Kapseln und stellen differente Produkte vor.

Vorurteil Nr. 5: Durch die dauerhafte Injektion von Botox entsteht ein Maskengesicht

Das Gerücht, dass Menschen, die regelmäßig Botox-Spritzen einsetzen, ein ausdruckslosen und starr wirkendes Maskengesicht bekommen, hält sich hartnäckig. Allerdings ist dies nicht der Fall, denn Botox wird vom Körper abgebaut. Nur dann, wenn Sie sobald die Wirkung etwas nachlässt wieder nachspritzen, tritt dieser Effekt ein.

Der Grund für das Entstehen von Maskengesichtern in liegt vielmehr in der Art und Weise wie Botox appliziert wird: Während die US-amerikanischen Verbraucher sich ein enorm glatt gespritztes Gesicht wünschen, ist dies in Europa weniger der Fall. Denn anders als den Amerikanern geht den Europäern Faltenfreiheit nicht über Mimik. Aus diesem Grund wird in Europa Botox so dosiert, dass die Beweglichkeit des Gesichts zumindest zu Teilen erhalten bleibt. Mit anderen Worten: Es wird versucht auch mit Botox ein natürliches Ergebnis zu erzielen.

So haben zahlreiche Anwenderinnen bei einer abermaligen Botox Injektionen das Gefühl, dass diese in größer werdenden Abständen erfolgen können. Dies ist jedoch nicht darauf zurückzuführen, dass die Muskeln, in die die Substanz injiziert wird, dauerhaft entspannt bleiben – denn Botox wird abgebaut und die Wirkung lässt nach. Vielmehr wird der zu Beginn trainiert Muskel durch die Botox-Spritze dauerhaft schwächer. Hinzu kommt, dass bestimmte Angewohnheiten, wie zum Beispiel das Zusammenkneifen der Augen durch welches die Zornesfalte entsteht, wenn es sowieso nicht mehr richtig funktioniert, weggelassen werden. Haben Sie anfänglich beispielsweise alle drei Monate eine Botox-Spritze erhalten, ist diese nach einer bestimmten Zeit immer seltener notwendig.

Vorurteil Nr. 6: Hyaluron in Cremes wirken ebenso gut wie Hyaluron Injektionen

Hyaluron in Cremes wirken ebenso gut wie Hyaluron Injektionen Vorurteil

Es stimmt nicht, dass Hyaluronsäure Cremes ebenso gut wirken, wie Hyaluronsäure Injektionen, und zwar auch wenn dies in der Werbung versprochen wird. Nichtsdestotrotz ist die Applikation von Hyaluronsäure Cremes sehr sinnvoll, denn durch sie kann in den oberen Hautschichten mehr Wasser gebunden werden. Mehr Feuchtigkeit bedeutet wiederum eine elastischer, praller und strahlender aussehende Haut.

Möchten Sie hingegen durch die Gabe von Hyaluron tiefere Falten reduzieren, Ihre Lippen vergrößern oder Ihre Gesichtskonturen optimieren, ist dies mithilfe von Cremes nicht möglich. Für die genannten Verschönerungen ist es stattdessen unerlässlich Hyaluronsäure in tiefere Hautschichten zu injizieren, denn nur so kann in bestimmten Körperbereichen tatsächlich Volumen aufgebaut werden.

Dabei ist es zweifelsohne empfehlenswert, wenn Sie sich von einem Fachmann, also einem Mediziner, diesbezüglich beraten lassen. Keinesfalls sollten Sie sich Hyaluronsäure-Spritzen von Kosmetikinstitutionen oder Heilpraktikern geben lassen.

Vorurteil Nr. 7: Je mehr Botox injiziert wird, desto länger hält die Wirkung an

Je mehr Botox desto besser - Vorurteil

Wie bereits eingangs erläutert, ist es nicht notwendig, große Mengen Botox zu spritzen. Soll ein natürlicher Gesichtsausdruck erhalten bleiben, ist dies vielmehr kontraproduktiv. Fakt ist, entscheiden Sie sich dafür, einen Muskel komplett lahm zu legen – dies kann zum Beispiel bei im Bereich der Zornesfalte sinnvoll sein, dann tritt die maximale Botox-Wirkung ein. Durch die Substanz werden die existierenden Nervenenden blockiert. Ist dies geschehen ist eine weitere Gabe von Botox – salopp formuliert – sinnlos, denn der Stoff kann nicht andocken. Stattdessen kommt es zum Abbaus der „zu viel“ verabreichten Botox-Menge, eine Verlängerung der Wirkung tritt dagegen nicht ein. Wie hoch die adäquate Dosis de facto ist, kann und sollte ein Arzt am besten entscheiden. Nur dann ist sichergestellt, dass der angestrebte ästhetische Effekt so lange wie möglich hält.

Vorurteil Nr. 8: Wer sich für Botox oder Hyaluronsäure entscheide, sieht „gemacht“ aus

Ganz gleich, ob Sie sich für die Anwendung von Hyaluronsäure oder Botox entscheiden, Ziel ist es, dass Sie jünger, frischer, keinesfalls aber geliftet oder sogar gemacht aussehen. Um sicherzustellen, dass das gewünschte Ergebnis eintritt, sollten Sie sich deshalb in die Hände eines Spezialisten, d. h. eines Arztes, begeben.

Jeder Organismus reagiert unterschiedlich auf Botox und Hyaluronsäure. Ist es – und zwar trotz vorhergehender Tests – zu einer Überdosierung mit Hyaluronsäure gekommen, und ist eine sogenannte Überkorrektur eingetreten, kann auch dies von einem Experten fachmännisch behandelt werden. Entscheiden Sie sich für einen fachkundigen Arzt zur Gabe von Hyaluronsäure-Spritzen, können Sie sich sicher sein, dass er weiß, dass im Notfall Hyaluronidase verabreicht werden sollte. Bei diesem Stoff handelt es sich um eine Substanz, die Hyaluronsäure auflöst. Problematisch an der Gabe von Hyaluronidase ist jedoch, dass nicht nur die von außen zugeführte, sondern auch die körpereigene Hyaluronsäure aufgelöst wird. Aus diesem Grund sollte stets genau abgewogen werden, ob eine Gabe erfolgt oder nicht. Sind durch die Injektion Unregelmäßigkeiten oder sogar kleine Knötchen entstanden, ist es in der Regel möglich, diese wegzumassieren.

Fakt ist, dass ein guter und erfahrener Arzt bei der ersten Behandlung mit Hyaluronsäure oder Botox grundsätzlich weniger des Stoffen injizieren wird, um zu sehen, die der Organismus reagiert. Zudem wird er schrittweise vorgehen, so dass Sie selbst entscheiden können, wann der ästhetische Effekt wie gewünscht ist.

Vorurteil Nr. 9: Sie sehen nach einer Botox- Injektion jünger aus

In den Medien und der Werbung wird Verbrauchern immer wieder suggeriert, dass durch das Spritzen von Botox in der Mittagspause oder sogenannte Botox-Parties sofort Erfolge erzielt werden. Dies ist allerdings nicht richtig, denn bis die Substanz ihre volle Wirkkraft entfaltet, vergehen ein paar Tage.

Ein weiterer Irrtum ist, dass durch die Injektion von Botos in die Lippen ein größeres Volumen erreicht wird. De facto handelt es sich bei Botox nicht um einen Filler, d. h. es wird kein Volumen erzeugt. Lesen Sie demnächst also Schlagzeilen, die besagen, dass Prominente durch Botox Injektionen zu riesigen Lippen gekommen sind, wissen Sie, dass der Verfasser des Beitrags entweder sehr schlecht recherchiert hat oder willentlich Unwahrheiten verbreiten möchte. Botox ist – und dies haben wir schon mehrmals angesprochen – ein Toxin, das Muskeln beruhigt. Mit Botox können jedoch weder Lippen noch Fältchen aufgefüllt werden.

Anders verhält sich dies jedoch bei Hyaluron. So handelt es sich bei Hyaluronsäure um eine Substanz, die als Filler bezeichnet werden kann, denn sie führt zu einem Aufbau von Volumen.

Immer wieder bekommen wir in den Medien Soforterfolge von Botox-Partys und Spritzen in der Mittagspause gezeigt. Tatsache ist: Botox benötigt einige Tage, bis man eine Wirkung erkennen kann. Auch die Schlagzeile „Botox-Lippe“ mit der vor missglücktem Lippenaufspritzen gewarnt wird, ist Unsinn. Botox ist kein Filler und erzeugt kein Volumen. Der Stoff Botulinum Toxin beruhigt Muskeln, füllt aber keine Falten auf. Allerdings werden auch zu Hyaluron differente Unwahrheiten verbreitet – eine davon, nämlich dass die Substanz ausschließlich aus Hühner gewonnen wird, klären wir weiter unten noch auf.

Vorurteil Nr. 10: Ein ausreichender Wasser-Konsum ist ebenso wirkungsvoll wie Botox- oder Hyaluronsäure-Spritzen

Glaubt man den Aussagen zahlreicher Prominenter, handelt es sich bei reinem Wasser um die Quelle ewiger Jugend und damit auch ewiger Schönheit. Die über den roten Teppich stolzierenden Stars und Sternchen antworten auf die Frage nach ihrem Beauty-Geheimnis allzu häufig, dass Sie, um ihre Schönheit zu erhalten, einfach nur sehr viel Wasser trinken würden. Fakt ist: Wer nicht ausreichend trinkt, büßt tatsächlich an Schönheit ein, denn um die Gesundheit und damit natürlich auch die Schönheit zu erhalten, ist Wasser einfach unerlässlich. So versorgt Wasser Sie von innen heraus mit ausreichend Feuchtigkeit. Trinken Sie nicht ausreichend Wasser, macht sich dies beispielsweise an Ihrem Hautbild bemerkbar. So kommt es zur Entstehen sogenannter Trockenheitsfältchen. Hinzu kommt, dass Ihr Teint weder prall, noch frisch oder sogar strahlen aussieht. Streben Sie allerdings ewige Jugend und Schönheit an, ist es mit Wasser allein nicht getan, denn es ist nicht in der Lage, den Alterungsprozess zu unterbinden.

Fakt ist also, eine prominente Frau, die in einem Alter von 50 Jahren aussieht, als hätte Sie gerade ihren 30. Geburtstag gefeiert, hilft nach. Sie wendet in der Regel andere Maßnahmen an, zu welchen unter anderem Hyaluronsäure und Botox zählen. Bei beiden handelt es sich um Mittel der Wahl, wenn Stars und Sternchen länger frisch, jung und glatt aussehen möchten.

Vorurteil Nr. 11: Zur Produktion von Hyaluronsäure werden Hühner verwendet

Zur Produktion von Hyaluronsäure werden Hühner verwendet - Vorurteil

Es ist Tatsache, dass natürliche Hyaluronsäure aus den Kämmen von Hähnen gewonnen werden kann. Allerdings sind Wissenschaft und Forschung mittlerweile so weit, dass es auch künstlich produzierte Hyaluronsäure gibt. In der Regel ist es deshalb heutzutage nicht mehr die aus Hahnenkämmen gewonnene, natürliche Hyaluronsäure, mit der kosmetische Eingriffe wie Behandlungen von Fältchen durchgeführt werden, sondern es ist die künstliche Hyaluronsäure, die keinen tierischen Ursprung aufweist.

Dies ist allerdings nicht nur für Vegetarier, Veganer & Co. von Vorteil, sondern kommt auch Personen entgegen, die eine Allergie gegen tierische Stoffe wie beispielsweise das in den Hahnenkämmen enthaltene Eiweiß haben.

Fazit: Die Wahrheit zu 11 großen Vorurteilen gegen Botox und Hyaluronsäure

Im vorliegenden Blogbeitrag haben wir mit 11 Vorurteilen rund um Hyaluronsäure und Botox sowie deren kosmetischem Einsatz aufgeräumt. Sollten Sie weiterführende Informationen zu Hyaluronsäure suchen, können Sie sich in unserem großen Hyaluronsäure Ratgeber mit integriertem Test ausgezeichnet informieren. Wir verraten Ihnen zudem, welche Hyaluronsäure Kapseln bei täglicher Einnahme dafür sorgen, dass Sie neben einer strahlenden Haut auch gesunde Gelenke behalten.

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