Dehnungsstreifen ohne Schwangerschaft: Die Problemzonen

Dehnungsstreifen die Problemzonen

Der Begriff der Schwangerschaftsstreifen ist den meisten Menschen bekannt. Doch nicht immer ist die Schwangerschaft der Auslöser für die Störungen der Haut. Oftmals treten die Dehnungsstreifen auch aus vollkommen anderen Gründen auf und sorgen für Erstaunen bei den Betroffenen. Dabei können Dehnungsstreifen sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten, auch wenn letztere deutlich häufiger von den unschönen Haut-Läsionen betroffen sind.

Dehnungsstreifen haben nur bedingt mit der Dehnung der Haut zu tun

Dehnungsstreifen können aus vielen verschiedenen Ursachen resultieren und sind nicht nur einer Überdehnung der Haut und des Bindegewebes geschuldet. Grundsätzlich lassen sich die Auslöser grob in drei Gruppen einteilen:

  • Eine Veränderung des Körperumfangs
  • Eine Veränderung des hormonellen Gleichgewichts
  • Erkrankungen verschiedener Art

Auch wenn es in den verschiedenen Bereichen durchaus markante Unterschiede gibt, so ist das Ergebnis jedoch in der Regel gleich. Denn Dehnungsstreifen sehen unabhängig von der Art des Auslösers gleich aus und können auch gleichermaßen gut und effektiv behandelt werden. Viel wichtiger als die direkte Behandlung ist jedoch die Prävention. Denn wer zu den Risikogruppen zählt und dementsprechend gefährdet ist, kann durch eine gezielte Behandlung der Entstehung von Dehnungsstreifen effektiv vorbeugen.

Anzeichen für eine Gefährdung

Es gibt verschiedene Menschengruppen, welche stärker zu Dehnungsstreifen neigen. Zum einen kann laut neuesten Forschungen eine genetische Disposition nicht mehr ausgeschlossen werden. So haben Forscher von 23andMe herausgefunden, dass es insgesamt vier verschiedene genetische Marker gibt, welche mit den Dehnungsstreifen in Zusammenhang stehen können. Um herauszufinden, ob Sie also besonders gefährdet sind, kann es durchaus hilfreich sein sowohl die Eltern als auch die Großeltern nach eigenen Erfahrungen mit Dehnungsstreifen oder Schwangerschaftsstreifen zu befragen. Die Veränderungen des Körperumfangs lassen wir in diesem Themenbereich außen vor, da diese immer mit einem Risiko von Dehnungsstreifen einhergehen und Sie aus diesem Grund bereits wissen, dass Sie entsprechend vorbeugen müssen.

Anders sieht es allerdings beim hormonellen Gleichgewicht aus. Denn die Hormone sind unter anderem für die Kollagen-Produktion im Bindegewebe verantwortlich und nehmen somit sehr großen Einfluss auf die Elastizität und Dehnbarkeit von Haut und dem darunter liegenden Gewebe. Störungen des Hormonhaushalts können somit sehr schnell dazu beitragen, dass Dehnungsstreifen entstehen. Störungen können dabei sowohl durch Krankheiten als auch durch Stress ausgelöst werden. Hier gilt es ebenfalls frühzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die Dehnungsstreifen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Die Pubertät ist häufig ein Auslöser

Zum Thema der hormonellen Veränderungen muss natürlich auch ein Blick auf die Pubertät geworfen werden. Vor allem junge Mädchen leiden sehr häufig unter Dehnungsstreifen, welche während der Pubertät auftauchen und die ohnehin schon schwierige Zeit noch viel schwieriger gestalten. Die bereits kritische Selbstwahrnehmung wird durch die Dehnungsstreifen noch weiter beeinflusst und kann durchaus dafür sorgen, dass ein ungesundes Bild vom eigenen Körper entsteht. Aus diesem Grund ist es wichtig, bereits auch als heranwachsende Frau den Körper entsprechend mit den passenden Pflegeprodukten zu schützen oder bei Bedarf die entstandenen Dehnungsstreifen umfassend und gründlich zu behandeln. Hier sind häufig vor allem die Eltern gefragt, welche dem eigenen Kind nicht nur die notwendige moralische Unterstützung zukommen lassen sollten, sondern auch für die passenden Mittel sorgen müssen, damit sich die heranwachsende Jugendliche entsprechend schützen oder bei Bedarf behandeln kann.

Diese Problemzonen sind besonders häufig betroffen

haeufig betroffene Zonen mit Dehnungsstreifen

Grundsätzlich können Dehnungsstreifen an beinahe allen Regionen des Körpers auftreten, wenn diese beispielsweise entsprechend stark belastet werden. Dennoch gibt es einige typische Problemzonen, welche sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen betreffen. Besonders häufig treten die Dehnungsstreifen dabei im unteren Bereich des Bauches, an den Brüsten, dem Po und den Oberschenkeln auf. Diese Zonen verfügen in der Regel über ein recht schwaches Bindegewebe und eine entsprechend geringe Muskelschicht und sind somit für Dehnungsstreifen leider geradezu prädestiniert. Wer einen Blick auf die verschiedenen Varianten und Erscheinungsformen der unterschiedlichen Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen werfen möchte, kann sich in dieser Studie von S. Ud-Din, D. McGeorge und A. Bayat umfassend mit dem Thema weiter beschäftigen.

So können Sie Dehnungsstreifen effektiv vorbeugen

Dehnungsstreifen kündigen sich weder an, noch lassen sich genaue Kriterien festlegen, wann solche Probleme überhaupt auftreten. Aus diesem Grund ist eine umfassende und gezielte Prävention besonders wichtig, wenn Sie zu den Risikogruppen gehören oder gerade in einer besonders risikoreichen Phase stecken. Auf dem Markt sind viele Produkte erhältlich, welche bei der Behandlung von Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen enorme Erfolge erzielen können. Doch nicht jedes dieser Produkte ist auch zur Prävention geeignet. Zudem sind nicht alle Produkte auf dem Markt bei allen Altersklassen und Hauttypen gleichermaßen erfolgreich. Informieren Sie sich also im Vorfeld umfassend, welche Produkte gut sind und für den Einsatz zur Prävention in Frage kommen. So finden Sie schnell und einfach das passende Produkt für Ihre Haut und Ihren Hauttyp und können sich vor den störenden und häufig unangenehmen Dehnungsstreifen effektiv schützen.

Setzen Sie bei den gewählten Kosmetikprodukten auf Qualität

Besonders junge Mädchen in der Pubertät haben häufig das Problem der unzureichenden finanziellen Mittel, um sich für hochwertige Produkte zum Entfernen von Schwangerschaftsstreifen zu entscheiden. Doch die besonders günstigen, geradezu billigen Produkte auf dem Markt sind leider in der Regel wenig empfehlenswert. Um den günstigen Preis zu ermöglichen werden diese Produkte sehr häufig mit Inhaltsstoffen auf Silikonöl oder Erdöl-Basis hergestellt. Diese Produkte zeigen zwar häufig zu Beginn eine sichtbare Wirkung, schädigen aber auf Dauer eher der Haut und vielfach sogar dem gesamten Organismus. Dennoch müssen auch gute Produkte nicht übermäßig teuer sein. Wichtig ist in jedem Fall auf hochwertige und natürliche Zutaten zu achten und die Pflege regelmäßig durchzuführen. So lassen sich viele Probleme mit Dehnungsstreifen bereits im Vorfeld effektiv vermeiden.

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