Dehnungsstreifen im Sport – leider häufig der Alltag vieler Sportler

Bodybuilder Dehnungsstreifen schneller Muskelaufbau

Vor allem Kraftsportler und Bodybuilder beiderlei Geschlechts leiden sehr häufig unter Dehnungsstreifen, welche das Hautbild deutlich beeinflussen und von den meisten Menschen als Makel oder Schönheitsfehler angesehen werden. Dabei sind Dehnungsstreifen bei weitem nicht nur auf das gesteigerte Muskelwachstum zurückzuführen, sondern oftmals auch auf den Stress, unter dem die Athleten in vielen Bereichen zu leiden haben. Doch wie geht man als Sportler mit den Dehnungsstreifen um, wie kann man diesen vorbeugen und welche Mittel helfen gegen Dehnungsstreifen im Alltag? Wir haben uns dieser Frage umfassend genähert.

Leistungssport und Dehnungsstreifen - Weg mit den Vorurteilen

Dehnungsstreifen tauchen bei vielen Sportlern auf. Oftmals werden diese jedoch vom Publikum eher negativ betrachtet und ebenso häufig mit verbotener Leistungssteigerung assoziiert. Schließlich gehen viele Menschen davon aus, dass die Dehnungsstreifen nur dann entstehen können, wenn Muskeln unnatürlich schnell gewachsen sind. Das ist zwar Unsinn, aber aus dem Köpfen vieler Menschen nicht so leicht zu vertreiben. Aus diesem Grund achten vor allem professionelle Leistungssportler, aber auch viele Freizeitsportler ganz besonders auf das Auftauchen von Dehnungsstreifen und reagieren entsprechend gestresst, wenn sich diese an prominenten Stellen des Körpers zeigen. In diesen Fällen wird sehr häufig versucht die Dehnungsstreifen zu überdecken oder diese mit passender Kleidung zu kaschieren, anstatt sich mit der eigentlichen Behandlung der Dehnungsstreifen und mit der zugehörigen Prävention zu beschäftigen. Denn auch als Sportler ist es problemlos möglich Dehnungsstreifen gezielt vorzubeugen.

Bodybuilder im Fokus der Aufmerksamkeit

Vor allem Bodybuilder leiden sehr häufig unter Dehnungsstreifen, da hier die Muskeln bei hartem Training schneller wachsen, als die Haut es vertragen kann. Es kommt zu Dehnungsstreifen aufgrund einer direkten Beschädigung des Bindegewebes. Dies ist allerdings vor allem für professionelle Bodybuilder nicht nur störend, sondern kann auch zu einem echten Problem werden. Denn die Dehnungsstreifen sind oftmals sehr gut sichtbar und schränken somit die optische Wirkung des Körpers ein. Viele Bodybuilder überschminken aus diesem Grund vor Auftritten die Dehnungsstreifen oder hoffen diese mit bräunendem Öl zu überdecken. Dabei ist zunächst einmal eine Prävention und vor allem eine gezielte Behandlung der Dehnungsstreifen eine viel bessere und vor allem effektivere Lösung. Es gibt so viele Produkte auf dem Markt, welche es erlauben die Dehnungsstreifen umfassend und professionell zu behandeln und diese somit gezielt zu bekämpfen. Vollständig verschwinden die meisten Dehnungsstreifen zwar nicht, werden jedoch so unauffällig, dass sie nicht mehr ins Auge fallen.

Pflege des Körpers als Teil des täglichen Trainings betrachten

Sportler und Bodybuilder achten sehr auf ihren Körper. Diesem wird während des Trainings und auch während der regenerativen Phasen viel abverlangt, sodass die meisten Sportler sich ausreichende Ruhephasen gönnen und für eine gute Ernährung sorgen. Das auch eine gezielte Körperpflege zum Schutz vor Dehnungsstreifen zum Programm gehört, ist allerdings den meisten Sportlern erst dann klar, wenn die ersten Dehnungsstreifen auftauchen. Dabei muss das nicht sein. Wie beispielsweise Forscher in der Studie Preliminary study on the development of an antistretch marks water-in-oil cream: ultrasound assessment, texture analysis, and sensory analysis aufgezeigt haben, lässt sich durch eine gezielte Vorbeugung und Pflege des Körpers die Entstehung von Dehnungsstreifen hervorragend verhindern. Wichtig ist, dass die Probanden auf passende und hochwertige Mittel zur gezielten Körperpflege zurückgreifen und somit den Körper optimal und umfassend schützen. In der Regel sollte diese Form der Prävention ebenso zum Teil des Trainingsalltags werden wie die Einnahme von Eiweiß oder die obligatorische Dusche nach der sportlichen Anstrengung. Wenn Sportler sich einmal an einen solchen Ablauf gewöhnt haben, ist es in der Regel kein Problem, Dehnungsstreifen dauerhaft zu vermeiden.

Auch im Freizeitsport ist Vorsorge besonders wichtig

Selbstverständlich ist die Gefahr für professionelle Sportler und Bodybuilder besonders hoch, da hier der Körper und somit auch die Haut besonders stark belastet werden. Allerdings können Dehnungsstreifen durchaus auch bei Freizeitsportlern auftreten und diese ebenfalls in deutlichem Maße in Mitleidenschaft ziehen. Schließlich resultieren Dehnungsstreifen entgegen ihres Namens nicht nur aus einem zu starken Muskelwachstum und somit einer Überdehnung der Haut, sondern können auch durchaus durch andere Faktoren deutlich begünstigt werden.

Stressfaktoren und ihre Auswirkungen auf den Körper und die Leistungen

Stress Hormone Ausloeser von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen können auf verschiedene Arten entstehen. Zum einen ist eine zu starke Gewichtszunahme oder ein zu starkes Muskelwachstum oftmals eine Begründung für die unschönen Streifen auf der Haut. Das Bindegewebe kann sich nicht schnell genug an die Veränderungen im Muskeltonus anpassen und es kommt zu unschönen Beschädigungen. Doch auch Stress kann beispielsweise zu Dehnungsstreifen führen, da Stress die Hormonproduktion unseres Körpers nachhaltig beeinflussen kann. Eine gestörte Hormonproduktion kann ebenso zu Dehnungsstreifen führen wie verschiedene Erkrankungen oder auch einzelne Medikamente. Wie in der Übersicht der Mayo-Klinik nachzulesen, kann es viele verschiedene Gründe und Ursachen für Dehnungsstreifen geben. Aus diesem Grund ist es grundsätzlich wichtig, sich passend vorzubereiten und Dehnungsstreifen auch im Alltag vorzubeugen.

Vorbeugen und Behandeln mit den passenden Mitteln

Eine gute und regelmäßige Körperpflege ist bei Profi-Sportlern und Bodybuildern beinahe selbstverständlich. Durch die Auswahl der passenden Mittel kann bereits bei diesem Vorgang der Entstehung von Dehnungsstreifen aktiv vorgebeugt werden. Es gibt viele Mittel auf dem Markt, welche nicht nur zur Behandlung bereits vorhandener Dehnungsstreifen eingesetzt werden können, sondern welche auch gezielt zur Prävention eingesetzt werden. Diese versorgen die Haut und das Bindegewebe mit besonders viel Feuchtigkeit und sorgen für eine hohe Elastizität und Nährstoffversorgung. Wer regelmäßig mit solchen Mitteln vorbeugt und somit die Haut und das Bindegewebe gleichermaßen gut versorgt, muss sich in der Regel um Dehnungsstreifen nur wenig Sorgen machen. Je besser die Haut versorgt ist, umso weniger besteht die Gefahr, dass es zu Rissen und Schäden am Bindegewebe kommt.

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