Beauty-Wundermittel Hanföl: So wirkt das begehrte Öl auf der Haut

Hanfoel Wirkung auf Haut - Beauty Wundermittel

Neben der innerlichen Anwendung beziehungsweise dem Einsatz in der Küche ist das Hanföl in der Beauty-Industrie ebenso beliebt. Da kommt es beispielsweise vereinzelt in Cremes, Shampoos oder einfach pur zum Einsatz. Verantwortlich dafür sind, kaum überraschend, die wertvollen Inhaltsstoffe - von den Fettsäuren, über Mineralstoffe bis hin zu Vitaminen. Wir zeigen Ihnen auf, warum das Hanföl als echtes Beauty-Wundermittel durchgeht.

Ein natürliches Superöl - dank der reichhaltigen Inhaltsstoffe

Das gesunde Elixier verspricht zwar keine ewige Jugend, ist aus kosmetischer Sicht aber dennoch unglaublich wertvoll. Die Inhaltsstoffe geben dafür den Ausschlag, wie schon in der Küche. Sie können sich je nach Produkt und Hersteller unterscheiden oder hinsichtlich der Konzentration leicht verändert auftreten, generell verfügt das Hanföl indirekt und direkt aber über die folgenden Stoffe:

  • wertvolle Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren
  • darunter die rare Gamma-Linolensäure
  • Linol-, Öl- und Palmitinsäure
  • Stearinsäure
  • Vitamine B1, B2 und E, sowie Vorläufer vom Vitamin A
  • Mineralstoffe, darunter beispielsweise Zink, Magnesium, Kupfer und Natrium

Die Inhaltsstoffe lassen die Haut gesund, zart und gepflegt wirken. Gerade deshalb wird das exquisite Öl immer wieder von Kosmetikern empfohlen oder in kosmetischen Produkten aufgegriffen. Natürlich ist in dem Hanföl kein THC enthalten, es ist also völlig legal und hat keine psychoaktive Wirkung.

Wie wirken die Inhaltsstoffe auf der Haut?

Inhaltsstoffe allein reichen nicht aus, ebenso muss die Haut in der Lage sein, diese bestmöglich aufzunehmen. Die Fettsäuren nehmen in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle ein. Sie stecken im Cannabis-Samen und bleiben bei der Kaltpressung erhalten. Das ist wichtig, denn unsere Haut ist in der Lage diese nahezu vollständig aufzunehmen.

Indem die Haut die Fettsäuren absorbiert, baut sie zugleich eine natürliche Schutzbarriere auf. Diese schützt die Poren und tieferen Hautschichten vor Bakterien, mechanischen Reizungen und Giftstoffen aus der Umwelt - dadurch verringert sich zugleich die Wahrscheinlichkeit, dass sie aus eben solchen negativen Umständen heraus Rötungen, Entzündungen, Pickel und Co. bilden.

Ebenso balancieren die Fettsäuren den Feuchtigkeits- und Wasserhaushalt in allen Hautschichten aus. Das wiederum führt dazu, dass die Haut sehr glatt und geschmeidig wirkt, während sie zugleich einen angenehmen Schimmer erhält, der aber nicht fettig oder störend glänzend wirkt. Die feuchtigkeitsspendende, natürliche Wirkung macht Hanföl zu einer guten Alternative für Menschen, die an regelmäßigen Rötungen oder stärkeren Erkrankungen wie Schuppenflechte und/oder Neurodermitis leiden.

Speziell bei rötender, juckender und gereizter Haut haben die Fettsäuren noch einen weiteren Vorteil: Einige davon arbeiten entzündungshemmend, antiseptisch und antibakteriell, vor allem die Stearinsäure sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Durch diese drei positiven Eigenschaften werden Entzündungsherde auf der Haut gelindert, Pickel klingen schneller wieder ab.

Antiseptisch, antibakteriell und entzündungshemmend zugleich, erhält die Haut wichtige Unterstützung, um sich gegen die mechanischen und bakteriellen Reizungen im Alltag sowie in der Nacht zur Wehr zu setzen. Vorteilhaft ist das nicht ausschließlich nur bei der Verwendung gegen Pickel, sondern sogar im Zusammenhang mit dem Regenerationsprozess. Eingangs wurde schon erwähnt, dass das Hanföl unter anderem Zink enthält, welches für einen regen Austausch zwischen neuen und gesunden sowie alten und beschädigten Hautzellen verantwortlich ist.

Weniger Falten durch Hanföl - geht das wirklich?

Das Hanföl ist eines der wenigen Öle, welches bereits in seiner natürlichen Zusammensetzung die wertvolle Gamma-Linolensäure beinhaltet - in den meisten hochwertigen Produkten zu Anteilen zwischen 2 und 4%. Diese Säure hat feuchtigkeitsbindende Eigenschaften, sie bindet also das Wasser in den Hautzellen an sich und hat dadurch einen aufpolsternden Effekt. Die Haut wirkt praller, Fältchen werden sichtbar reduziert und ein gesunder Teint stellt sich ein.

Zugleich sorgt die Bindung zwischen dem Wasser und der Gamma-Linolensäure dafür, dass die Feuchtigkeit in der Haut weniger schnell verdampft. Einem Austrocknen dieser lässt sich somit ebenfalls entgegenwirken - was mittel- und langfristig förderlich ist, damit die Haut ihre elastischen Eigenschaften beibehält. Ebenfalls sind natürlich die Vitamine und Mineralstoffe nicht zu vernachlässigen, welche einen nährenden Effekt haben und dafür sorgen, dass alle Organismen im Körper und damit indirekt auf der Haut einwandfrei funktionieren.

Wie lässt sich das Hanföl auf der Haut anwenden?

Hanfoel Anwendung auf der Haut

Achten Sie darauf, dass Sie das Hanföl immer an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahren. Die Hersteller nutzen für die Verpackung zwar getöntes Glas, dennoch sollte das Öl nicht in direkten Kontakt zu hohen Temperaturen oder Sonneneinstrahlung kommen. Beides sorgt dafür, dass die feinen Verbindungen der Fettsäuren beschädigt werden, wodurch sich diese auflösen und die wertvollen Inhaltsstoffe verschwinden.

Das Hanföl selbst ist kinderleicht auf der Haut anzuwenden und bedarf keiner weiteren Vorbereitung. Im Vorfeld sollten Sie Ihr Gesicht aber natürlich gründlich reinigen, zudem ist auch denkbar, über ein Dampfbad die Poren zu öffnen. So können die wertvollen Inhaltsstoffe noch besser und vor allem tiefer in die Haut einziehen.

Nehmen Sie einfach eine kleine Menge auf die sauberen Finger oder auf ein sauberes Wattepad und verteilen Sie diese im Gesicht. Das Hanföl lässt sich sehr gut verreiben, deshalb reichen schon wenige Milliliter. Wenn Sie zu wenig genommen haben sollten, werden Sie das selbst bemerken und können einfach noch einige Tropfen zusätzlich nutzen.

Idealerweise geben Sie dem Hanföl nun rund 15 Minuten Zeit, um vollständig einzuwirken und einzuziehen, bevor Sie beispielsweise eine zusätzliche Creme oder Make-Up auftragen. Den Prozess können Sie bis zu zweimal täglich wiederholen, wenn Sie eine trockene oder zu Reizungen neigende Haut haben. Ebenso ist es natürlich denkbar, dass Sie selbst hergestellte Masken mit einigen Tropfen aus dem Hanföl verfeinern.

Bei Unreinheiten sollten Sie das Hanföl rund zwei Minuten auf dem Gesicht einmassieren und anschließend vorsichtig mit einem lauwarmen Waschlappen wieder abnehmen. Das Hanföl bindet dann den überschüssigen Talg in den Poren und lässt sich gemeinsam mit diesem durch das lauwarme Wasser entfernen.

Wir empfehlen Ihnen eines der Hanföle aus unserem Test der 5 besten Produkte auf dem Markt. Bei diesen können Sie sich einer nativen, hohen Qualität sicher sein, bei der die wichtigen Inhaltsstoffe der Hanfsamen während der Produktion aufgrund der Kaltpressung erhalten geblieben sind. Zudem führen wir in unserem Test ausschließlich Bio-Produkte, deren Rohstoffe nicht in Kontakt mit Pestiziden, Düngemitteln oder anderen chemischen Stoffen kamen.

Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini ist die Chefredakteurin von TrueHealth.org. Als leitende Journalistin hat sie nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen der ausführlichen Recherchen, Faktenprüfungen und Analysen sammeln können, sondern auch an wissenschaftlichen Texten arbeiten können, die ihr die nötige Expertise für qualitativ hochwertige Untersuchungen bescheren.

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