Ashwagandha in der Küche: Wissenswertes, Tipps & Tricks

Ashwagandha in der Kueche

Mit den heilenden Wirkungen der Ashwagandha wurde sich bis dato in mehr als 200 wissenschaftlichen Studien beschäftigt. Fakt ist: in der Ashwagandha stecke echte Superkräfte. So enthält das Heilkraut neben essenziellen Fett- auch essenzielle Aminosäuren, differente Arten von Zucken sowie biochemische komplexe Substanzen. Zu diesen zählen beispielsweise die Withanolide. Dabei handelt es sich um spezifische chemische Verbindungen, die unter anderem eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen.

Zudem enthält die Ashwagandha Adaptogenen, die dem menschlichen Organismus dabei helfen, eine adäquate Stressresistenz aufzubauen. Adaptogene sind dabei aktive Pflanzenstoffe durch die zudem die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gesteigert und Angstzuständen, Panikattacken und Schlafstörungen vorgebeugt wird.

Die Wirkungsweisen von Ashwagandha

Insgesamt soll die Ashwagandha aufgrund ihrer ganz besonderen biochemischen Zusammensetzung über die folgenden Wirkungen verfügen:

  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • Minderung von Stress
  • besserer Umgang mit Stress
  • Reduktion von Angstgefühlen und depressiver Zustände
  • Stärkung der Gedächtnisleistung und der Konzentrationsfähigkeit
  • Stabilisierung des Blutzuckers
  • Reduzierung des Cholesterinspiegels
  • wirkt verjüngend auf die Haut
  • potenzsteigernd beim Mann, lustfördernd bei der Frau

Ashwagandha gekonnt in die tägliche Ernährung integrieren

Sie möchten Ashwagandha aufgrund der zahlreichen positiven Wirkungen in ihren täglichen Ernährungsplan einbauen? Dies gelingt in der Regel kinderleicht. Natürlich ist die jeweils passende Lösung auch davon abhängig, für welche Darreichungsform Sie sich entscheiden. Während die Einnahme von Kapseln relativ wenig Spielraum lässt, gestaltet sich dies bei der Einnahme von Ashwagandha Pulver oder Ashwagandha Extrakt natürlich anders.

So können Sie Ashwagandha in Pulverform beispielsweise als Tee zubereiten, in Milch, Smoothies oder Säfte einrühren oder über Ihr Frühstücksmüsli streuen. Bedenken Sie jedoch, dass das Ashwagandha Pulver einen bitteren Geschmack aufweist, so dass Sie es stets in Verbindung mit einem Süßungsmittel wie beispielsweise Honig konsumieren sollten. Haben Sie mit dem bitteren und recht eigenen Geschmack des Ashwagandha Pulvers dagegen kein Problem, dann können Sie es auch einfach in ein Glas Wasser einrühren und trinken.

Haben Sie sich beispielsweise für den Verzehr einer Wurzel bzw. für Ashwagandha in Wurzelform als Nahrungsergänzung entschieden, ist es ratsam, ein Stück Wurzel in regelmäßigen Abständen zu kauen. Hierdurch kommen Sie nicht nur in den Vorteil der antibakteriellen Wirkung der Pflanze im Mund-Rachen-Bereich. Vielmehr sorgen Sie ganz allgemein für eine gesunde Mundflora und beugen Karies vor.

Ashwagandha in der Küche: Tolle Rezepte mit Ashwagandha Pulver

Wir stellen Ihnen im Folgenden zwei leckere Ashwagandha Drinks vor. Entscheiden Sie sich für Ashwagandha Pulver anstelle von Ashwagandha Kapseln können Sie die beiden Power-Drinks im Handumdrehen zubereiten.

Rezepte mit Ashwagandha Pulver

Rezept 1: Ashwagandha Latte

Möchten Sie einen hormonausgleichenden und zudem noch leckeren Ashwagandha Latte zubereiten, gelingt dies in weniger als fünf Minuten, wobei Sie für eine Portion die folgenden Zutaten benötigen:

  • 250 Milliliter pflanzliche Milch – Sie können zum Beispiel zwischen Hafermilch, Cashewmilch und Haselnussmilch wählen
  • ein Teelöffel Ashwagandha Pulver
  • ein Teelöffel Ahornsirup oder ein Teelöffel Honig
  • eine Prise Kardamompulver oder 3 Kardamomkapseln

In einem ersten Schritt müssen sie die pflanzliche Milch in einem kleinen Topf erwärmen. Hierzu bietet sich beispielsweise auch ein Milchaufschäumer an. In einem zweiten Schritt geben Sie die Gewürze in die warme Milch und verrühren alles gut. In einem dritten Schritt gilt es die obere Schicht mithilfe eines manuellen Milchaufschäumers die obere Schicht der Flüssigkeit leicht aufzuschäumen. Damit das Getränk auch optisch etwas hermacht, können Sie ein wenig des Kardamompulvers auf den Milchschaum streuen.

Rezept 2: Ashwagandha Milch

Entscheiden Sie sich für den Verzehr einer Ashwagandha Milch, stärken Sie Ihre Körpergewebe ebenso wie Ihre mentalen Funktionen, d.  h. das Gedächtnis und die Konzentration. Darüber hinaus wird ein erholsamer und damit gesunder Schlaf gefördert und Ihre Nerven werden beruhigt.

Möchten Sie eine Ashwagandha Milch für eine Person zubereiten, benötigen Sie die folgenden Zutaten:

  • 250 Milliliter Milch
  • ein Teelöffel süßes Mandelöl
  • ein Teelöffel Ashwagandha Pulver, im Idealfall Wurzelextrakt
  • ein Teelöffel Sharkara Zucker
  • ein halber Teelöffel Pippali, d.  h. langen, gemahlenen Pfeffer

Um das Getränk zuzubereiten müssen Sie die Milch nun in einem ersten Schritt erwärmen. Im Anschluss geben Sie in einem zweiten Schritt die genannten Zutaten hinzu. Verrühren Sie alle Komponenten in einem dritten Schritt gut miteinander und lassen Sie alles – bei kleiner Flamme – für mehrere Minuten köcheln.

Sie sehen, im Handumdrehen ist ihre Ashwagandha Milch zubereitet. Obschon Sie das Getränk grundsätzlich warm zu sich nehmen sollten, ist es irrelevant, zu welcher Tageszeit Sie sich diese Extraportion Energie gönnen.

Ganz gleich, ob Sie sich für qualitativ hochwertige Ashwagandha Kapseln oder aber Ashwagandha Pulver entscheiden – in unserem großen Ashwagandha Produkttest erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das ayurwedische Heilmittel.

Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini (Chefredakteurin)

    Lucia Baldessarini ist die Chefredakteurin von TrueHealth.org. Als leitende Journalistin hat sie nicht nur jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen der ausführlichen Recherchen, Faktenprüfungen und Analysen sammeln können, sondern auch an wissenschaftlichen Texten arbeiten können, die ihr die nötige Expertise für qualitativ hochwertige Untersuchungen bescheren.

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