Abnehmen mit CBD – wie gut ist die Cannabidiol-Diät?

Abnehmen mit einer Cannabidiol Diät

Was erst einmal paradox klingt, ist in der Realität gar nicht so abwegig, wie einige Forscher herausgefunden haben. Wer einige Pfunde auf den Hüften zu viel hat oder sich einfach für den Sommer in Schwung bringen möchte, könnte unter anderem in CBD Produkten einen starken Diät-Helfer finden. Zum aktuellen Zeitpunkt wird immer häufiger und intensiver untersucht, ob die Zusammensetzung vom Cannabidiol nicht unter Umständen förderlich für den ausgerufenen Gewichtsverlust sein könnte.

Gewicht verlieren - ohne zusätzliche Hilfe nicht immer einfach

Manche Medien sprechen gar von einer "Volkskrankheit". Immer mehr Menschen tendieren zum Übergewicht, einige davon entwickeln sogar weiterführende Erkrankungen und Symptome, wie beispielsweise:

Allgemein lässt sich mit Gewissheit sagen, dass Übergewicht zu einer reduzierten Lebensqualität führt, für mehr Krankheitstage sorgt und allgemein zu Lasten des psychischen und physischen Wohlbefindens geht. Trotz bester Vorsätze ist Gewicht zu verlieren aber nicht immer einfach. Das liegt schon daran, dass immer mehr Berufe heutzutage am Schreibtisch vor dem Monitor stattfinden. So bleibt kaum noch Zeit, sich überhaupt sportlich zu betätigen - besonders nicht nach einem stressigen und anstrengenden Arbeitstag. Einige Gewohnheiten, die dann zusätzlich zur Last werden, wie beispielsweise der kleine Snack zwischendurch, helfen bei dem Vorhaben ebenfalls nicht.

Wie kommt Cannabidiol beim Abnehmen ins Spiel?

Vorweg: Einige Pfunde zu viel zu haben ist keinesfalls pauschal schlimm. Niemand sollte hungern oder unrealistischen Schönheitsidealen nacheifern. Zudem ist reichlich Bewegung, in Kombination mit gelegentlicher sportlicher Aktivität, immer noch das beste Mittel zum Abnehmen. Wer aber als zusätzliche Hilfe ein natürliches Mittel sucht, könnte Cannabidiol Produkte einmal genauer unter die Lupe nehmen.

CBD Produkte haben aufgrund ihrer Zusammensetzung viele positive gesundheitliche Effekte. So helfen sie gegen lästige Alltagsbeschwerden und erzielen in vielen Studien positive Ergebnisse im Kampf gegen ernsthafte Erkrankungen, unter anderem Morbus Crohn, MS oder hinsichtlich einer Krebsveranlagung. Bei all diesen Fällen greift das Cannabidiol vorwiegend mit Hinblick auf die Symptome, hat in erster Linie also eine schmerzlindernde Wirkung.

Beim Abnehmen geht es natürlich nicht um schmerzlindernde Effekte. Zudem scheint es wirklich paradox zu sein, dass das Cannabidiol überhaupt damit in Verbindung gebracht wird. Schließlich ist es der Cannabis, welches immer wieder stellvertretend für Heißhungerattacken und einen generell angeregten Appetit steht. In diesem Zusammenhang gilt aber eines zu berücksichtigen: Die Heißhungerattacken und Co. sind eine direkte Folge vom THC, welches bei "high" machendem Marihuana enthalten ist. Da Cannabidiol Produkte aber nur sehr wenig oder gar kein THC enthalten, lässt sich dieser Effekt auch nicht so einfach auf diese übertragen.

Cannabidiol muss nicht bei jedem Menschen identisch wirken. Die nachfolgenden Beobachtungen und Erklärungen beziehen sich auf die Ansichten einiger Forscher und die generelle Wirkung von Cannabidiol im Körper. Ob die nachfolgend beschriebenen Effekte bei Ihnen eintreten, könnten Sie selbst einmal probieren, wenn Sie einige Kilogramm verlieren und hierbei auf eine natürliche Hilfe vertrauen möchten!

Die Koreaner haben Cannabidiol mit Hinblick auf Diäten untersucht

In einer koreanischen Studie haben sich Wissenschaftler damit auseinandergesetzt, wie genau Cannabidiol mit dem menschlichen Metabolismus interagiert und welche Effekte dadurch ausgelöst werden können. Hierbei wurde beispielsweise festgestellt, dass das CBD die Oxidation sowie den Abbau von Fett unterstützt, unter anderem dank einer präzisen Stimulation ausgewählter Gene und der Proteine im Körper. Dadurch entsteht ein positiver Effekt für den Stoffwechsel, welcher es dem Menschen erleichtert einige Pfunde zu verlieren.

Ebenso kamen die Koreaner zu den folgenden Schlüssen:

  • Mitochondrien können durch CBD gesteigert und hinsichtlich ihrer Aktivität angeregt werden
  • diese Mitochondrien sind elementare Helfer, damit der Körper an seine Energiereserven gehen und Fett abbauen kann
  • CBD könnte außerdem einen hemmenden Effekt auf ausgewählte Proteine haben.
  • im Detail ganz speziell solche Proteine, die für die Fettzellenerzeugung verantwortlich sind

Diese Fakten sind wichtig, wenn CBD unter dem Blickwinkel des Abnehmens betrachtet wird. Durch die Einschränkung ausgewählter Proteine fällt es dem Körper schwerer, unnötige Energie in Fettpolster umzuwandeln. Das ist quasi als "Vorsorge" schon ein netter Effekt, macht sich zuletzt aber auch bei einer Diät bezahlt. Weil die Mitochondrien sowohl gesteigert werden als auch effizienter arbeiten, entsteht zugleich eine Wechselwirkung zum Abbau von Fettpölsterchen. Der Körper greift effektiver auf die Energie zurück, die in den Fettpölsterchen schlummert, wodurch sich diese beim Abnehmen schneller verlieren würden.

Weiterhin lassen sich positive Effekte in Bezug auf das menschliche Endocannabinoid-System nachweisen. Wie die Studie berichtet, agiert CBD als direkter Gegenspieler zum CB1, was wiederum ein menschlicher Rezeptor in diesem Endocannabinoid-System ist, welcher in direkter Verbindung zu Gewichtszunahme und einer übermäßigen Stimulierung beim Essen steht. Wird dessen Aktivität eingeschränkt, wird nicht nur übermäßiger Appetit gezügelt, zugleich tendieren Menschen weniger häufig dazu sich zu "überessen" - also mehr Energie zu sich zu nehmen, als eigentlich notwendig wäre. Bei einer Diät ist das natürlich besonders förderlich, denn Heißhungerattacken sind eine imminente Gefahr und können die bisher erlangten Fortschritte jederzeit wieder bröckeln lassen.

Mit Hinblick auf psychologische Umstände, die häufig eine Wechselwirkung zum Übergewicht entwickeln, erzielt Cannabidiol ebenso positive Effekte. So wird Cannabidiol schon jetzt häufig in Verbindung mit Depressionen oder Stress eingesetzt. (Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4604171/) Beides führt bei vielen Menschen zu "Frustessen" oder generell einer erhöhten Zunahme von Kalorien, insbesondere durch ungesunde Snacks zwischendurch. Eine Behandlung dieser psychologischen Umstände durch CBD könnte laut der Studie folglich einen Dominoeffekt auslösen, bei dem die Verbesserung dieser Störungen im Gegenzug auch zu einer verbesserten Physis führt.

Einen interessanten Effekt hat die koreanische Studie ebenfalls beobachtet. So tendierten Cannabis-Konsumenten insgesamt zu einem durchschnittlich geringeren BMI (Body Mass Index), bringen also weniger Kilogramm im Verhältnis zu ihrer Größe auf die Waage. Dieser Effekt lässt sich nicht mit dem THC erklären, welches den Appetit anregt, jedoch könnte das CBD durch die Stoffwechsel-anregende Wirkung einen Anteil daran haben.

Zuletzt kamen die Koreaner zu dem Schluss, dass durch CBD eine Umwandlung der Fettzellen im Körper stattfinden könnte. Weiße Fettzellen werden immer wieder mit Herzproblemen in Verbindung gebracht und erhöhen das Risiko für diese aus statistischer Sicht maßgeblich. Cannabidiol hingegen regt eine Umwandlung der weißen Fettzellen hin zu braunen Fettzellen an. Letztere wiederum werden mit einem erhöhten Energieverbrauch assoziiert. Der Körper verbrennt mit Hilfe dieser braunen Fettzellen also mehr Energie, statt durch die zuvor existenten weißen Fettzellen für gesundheitliche Risiken zu sorgen.

Könnte eine Cannabidiol Diät schon bald zum Geheimtipp avancieren?

Geheimtipp Cannabidiol CBD Diät

In manchen Kreisen ist sie das vielleicht schon heute, wobei sie nicht konkret als CBD Diät bezeichnet wird. Auch ist davon auszugehen, dass nur wenige CBD Konsumenten das Cannabidiol in konkretem Zusammenhang zum Gewichtsverlust zu sich nehmen - ein netter Nebeneffekt ist es aber allemal.

Bis dato existieren nur wenige Studien zu diesem Umstand, die größte Untersuchung erfolgte durch die zuvor erwähnten koreanischen Wissenschaftler. Mit weiteren wissenschaftlichen Erkenntnissen könnte es aber durchaus zu einer Situation kommen, in der Cannabidiol künftig mit dem Abnehmen und gesunden, natürlichen Diäten assoziiert wird. Das begründet sich vor allem mit der Umwandlung der Fettzellen, der Vermeidung von Heißhungerattacken sowie den aktiveren Mitochondrien.

Möchten Sie selbst einige Pfunde purzeln lassen oder Cannabidiol aus anderen Gründen einmal ausprobieren, haben wir für Sie die empfehlenswertesten CBD Produkte in unserem Test zusammengefasst. Diese haben auch allesamt den Vorteil, dass sie nicht mit anderen Lebensmitteln kombiniert werden müssen - so bleiben unnötige Kilokalorien aus, während Sie dennoch von den positiven CBD Effekten profitieren!

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